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Meidlinger Markt. ER : LEBT

Vom 12. bis 14. Dezember präsentieren 405 Architekturstudierende im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung ihre „Buden für den Meidlinger Markt“. Die Entwürfe sind Ausdruck einer spiele­ri­schen Annäherung an die Auf­ga­ben­stellung und zeichnen sich durch Kreativität und Experimen­tierfreude aus. Entstanden sind 405 Modelle von Marktständen, deren Design ebenso vielfältig ist wie das Warenangebot.

"Branntweinladen", Mattias Slupetzky

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"Branntweinladen", Mattias Slupetzky

"Branntweinladen", Mattias Slupetzky

"Branntweinladen", Mattias Slupetzky

"Spirit of the Fruits", Georg Denninger

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"Spirit of the Fruits", Georg Denninger

"Spirit of the Fruits", Georg Denninger

"Spirit of the Fruits", Georg Denninger

"Das Juwel", Marie Bednar

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"Das Juwel", Marie Bednar

"Das Juwel", Marie Bednar

"Das Juwel", Marie Bednar

"Schallraum", Rainer Stadlbauer

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"Schallraum", Rainer Stadlbauer

"Schallraum", Rainer Stadlbauer

"Schallraum", Rainer Stadlbauer

"T-Shop", Marcel Steinbacher

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"T-Shop", Marcel Steinbacher

"T-Shop", Marcel Steinbacher

"T-Shop", Marcel Steinbacher

"JapanEase", Bernd Ackerl

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"JapanEase", Bernd Ackerl

"JapanEase", Bernd Ackerl

"JapanEase", Bernd Ackerl

"Papierladen", Christian Blumauer

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"Papierladen", Christian Blumauer

"Papierladen", Christian Blumauer

"Papierladen", Christian Blumauer

"MarktArbeitsService", Robert Spiegl

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"MarktArbeitsService", Robert Spiegl

"MarktArbeitsService", Robert Spiegl

"MarktArbeitsService", Robert Spiegl

"Katze im Sack", Philipp Sulzer

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"Katze im Sack", Philipp Sulzer

"Katze im Sack", Philipp Sulzer

"Katze im Sack", Philipp Sulzer

"Duftschrein", Hagop Sahakian

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"Duftschrein", Hagop Sahakian

"Duftschrein", Hagop Sahakian

"Duftschrein", Hagop Sahakian

"Süßwarenladen", Danel Pannacci

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"Süßwarenladen", Danel Pannacci

"Süßwarenladen", Danel Pannacci

"Süßwarenladen", Danel Pannacci

"deutsche Bananen", Jan Öttel

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"deutsche Bananen", Jan Öttel

"deutsche Bananen", Jan Öttel

"deutsche Bananen", Jan Öttel

Die Bandbreite reicht von „Papierladen“ und „T-Shop“ über den „Duftschrein“ bis zum „MarktArbeitsService“- und dem „Katze im Sack“-Stand. Feil geboten werden Waren und Dienstleistungen aller Art. Einige Beispiele: Künstlerpapiere, T-Shirts, Düfte, Jobs und Katzen, aber auch Schnäpse, Seifen, Schmuck, Schallplatten, Süßwaren, Sushi, deutsche Bananen und Tee.

Die Ausstellung ist Ergebnis der Lehrveranstaltung "Studio Raumgestaltung" der Abteilung für Raumgestaltung und Entwerfen des Instituts für Architektur und Entwerfen der TU Wien im Winter­semester 2007/08.

Nähere Infos dazu finden Sie in nachfolgender Anlage: MeidlingMarkt_Progr12-07.doc (253 K)

Ausstellung im Marktstand 91
Studierende haben Bauchläden entwickelt, die auf dem Marktstand 91 ausgestellt wurden. Zu sehen sind Objekte von wie der "Schokobauch, der Schokolade anbietet, von Sandra Vuckovic oder der Bauchladen, der Entspannung anbietet von Constanze Einhell, der wie ein großes Ruhekissen konzipiert ist. Barbara Maschat verkauft in Ihrem Bauchladen Äpfel.  

"Branntweinladen" von Mattias Slupetzky (Betreuerin: Waltraud Hoheneder)
Produkt:     Branntweinflaschen
Material:     Holz
Im geschlossenen Zustand ein strenger kubischer Raum aus liegenden Hölzern. Fast wie ein Stapel von Europaletten. Bei der Benutzung lassen sich die Hölzer individuell aufschwenken. Es entstehen Öffnungen, neue Durchblicke, der Raum beginnt „aufzumorphen“. Die Schnapsflasche wird in den Zwischenräumen präsentiert und teilweise von hinten beleuchtet.

"Spirit of the Fruits" von Georg Denninger (Betreuerin: Sonja Schild)
Produkt:     Schnäpse
Material:     Kupfer
Ein Marktstand aus scheinbar wirr verschlungenen Kupferrohren, die bei näherer Betrachtung für die Herstellung,  Lagerung und den Verkauf von Edelbränden dienen sollen. Der Kunde kann hier mitten in einem Raum bildenden Destillationsprozess Schnäpse anzapfen.

"Das Juwel" von Marie Bednar (Betreuerin: Susanne Stadlbauer)
Produkt:     Schmuck
Material:     Aluminium
Ein Marktstand, der selbst wie ein riesiges Schmuckstück wirken soll. Egal wohin der Blick fällt, überall funkelt und blitzt es. Form und Gestaltung des Raumes nimmt direkt Bezug zur verkauften Ware.

"Schallraum" von Rainer Stadlbauer (Betreuer: Anton Kottbauer)
Produkt:     Schallplatten
Material:     Stahlblech
Hauchdünne Trennwände schlichten hier den Raum... wie Einschübe für Schallplatten. Wenn der Stand geöffnet wird, bildet sich ein Spalt, der durch den Raum führt. Langlöcher in den Zwischenwänden bieten die Möglichkeit, sich (wie Musik) im Raum auf und ab zu bewegen.

"T-Shop" von Marcel Steinbacher (Betreuer: Günter Pichler)
Produkt:     T-Shirts
Material:     Aluminium, Lochblech
Ein nüchterner Raum, der von einem regelmäßigen Lochraster bestimmt ist. Die Wände sind Speicher und Präsentationsfläche für in Dosen verpackte T-Shirts, die an jeder Stelle eingeschoben werden können.

"JapanEase" von Bernd Ackerl (Betreuer: Franz Karner)
Produkt:     Sushi
Material:     Aluminium
Ein „leichter“ scheinbar schwebender Raum, der sich aus Dreiecksflächen aufbaut (vgl. Origami). Die Entwurfsidee spielt mit der Leichtigkeit, die asiatisches Fastfood gegenüber herkömmlichen Fastfood ausstrahlt. Zentrales Element und „Eyecatcher“ ist der Arbeitspatz des Sushi-Kochs direkt bei der Marktzeile.

"Papierladen" von Christian Blumauer (Betreuer: Anton Kottbauer)
Produkt:     Zeichen-, Aquarell-, und Druckpapier
Material:     KLH Fichte gebürstet – poliert
Ein Raum wie ein begehbarer Papierstapel. Die Entwurfsidee spielt mit der Stapelung und Schichtung von Papier. Unterschiedlich breite und geneigte „Regalböden“ machen den Raum nicht nur als Lager sondern auch als Schauraum benutzbar. Aus der Ästhetik eines Ordnungsprinzips – einem Papierregal - wird hier ein Raummodell.

"MarktArbeitsService" von Robert Spiegl (Betreuerin: Regina Gschwendtner)
Produkt:     Arbeit
Material:     Glasfaserverstärkter Kunststoff
Ein etwas aus der Form geratener Kubus aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Eine Anlaufstelle für Langzeitarbeitslose, die gerne viel Zeit in Beiseln am Markt verbringen. Im unteren Bereich Beratung. Im Rückzugsbereich oben gegebenenfalls gleich Vermittlung.

"Katze im Sack" von Philipp Sulzer (Betreuer: Roland Graf)
Produkt:     Katzen
Material:     Jute
Ein von außen nicht einsehbarer Marktstand. Die Räume, die sich durch die Faltungen und Schlaufen bilden sind vor allem auf das Wohl der Katzen bedacht, die sich im Inneren frei bewegen können. Das Material wird stellenweise hart wie ein Kratzbaum und dann wieder weich und flexibel wie ein Sack.


"Duftschrein" von Hagop Sahakian (Betreuer: Gregor Radinger)
Produkt:    Düfte
Material:     Beton
Ein Schrein aus Säulen, in denen Düfte durch Erhitzen erzeugt werden, die der Kunde durch Öffnungen an den Säulen ausprobieren kann. Die Säulen sind in Form von Rauch dargestellt und ergeben gemeinsam, von außen betrachtet, eine massive, monumentale Gestalt.

"Süßwarenladen" von Danel Pannacci (Betreuer: Anton Kottbauer)
Produkt:    Süßigkeiten
Material:     Modelliermasse
Der übliche Marktstand ist ein einfacher Quader mit einer Öffnung an der Straßenseite. Um diesem eintönigen Schema zu entkommen, besteht dieser Stand nur aus organischen Formen. Um Aufsehen zu erregen, ist der Eingang nicht an der Straßenseite, sondern an der Stelle versteckt, wo sich die vier benachbarten Stände berühren. Das Ergebnis ist ein großer introvertierter Organismus, der die Neugier der Passanten wecken soll.

"deutsche Bananen" von Jan Öttel, (Betreuer: Günter Pichler)
Produkt: Bananen
Material: Stahlbeton
Beton und Bananen stehen in Gegensatz zu einander: anorganisch-organisch, hart-weich, beständig-vergänglich. Die Bananen wachsen aus der Konstruktion hervor und werden zum Gestaltungselement. Dieser Effekt wird durch die schwarz/violette Einfärbung des Stahlbetons unterstützt.
Formeller Ansatz für den Entwurf ist eine Bananenplantage, die von allen Seiten begehbar ist, wo aber Stauden den Weg versperren können.
Die Kunden betreten den aus einem Betongeflecht gebildeten Stand, der an die subtropische Vegetation erinnern soll, und sind dazu angehalten, sich Bananen zu pflücken,  im Verkaufsstand auf und ab zu klettern oder nach Belieben darin zu verweilen.

weitere Infos zum Projekt finden Sie hier online

Rückfragehinweis:
Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Anton Kottbauer 
Institut für Architektur und Entwerfen
Abteilung Raumgestaltung und Entwerfen
Karlsplatz 13/253/3, 1040 Wien
T 01/58801–25613 bzw. -25630
E anton.kottbauer+e253@tuwien.ac.at