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Mehrere TU Wien Forschende neu in die ÖAW gewählt

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat 46 neue Mitglieder gewählt, darunter mehrere Spitzenforschende der TU Wien.

Text:Österreichische Akademie der Wissenschaften

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) heißt 46 neu gewählte Mitglieder in ihren Reihen willkommen. Bei den diesjährigen Wahlen hat sich die ÖAW im März für die Aufnahme 29 weiblicher und 17 männlicher Forschender entschieden. Für die Akademie stellen die diesjährigen Wahlen zugleich eine Zäsur dar: Erstmals in ihrer Geschichte stellen Frauen bei den Mitgliedern unter 60 Jahren den größeren Anteil. Die neuen Mitglieder zeichnen sich durch ihre außergewöhnliche Fachexpertise und höchste wissenschaftliche Kompetenz aus.

Spitzenforschende der TU Wien 

Mit Silke Bühler-Paschen (Festkörperphysik) und Laura Kovács (Informatik) wurden zwei TU Wien Wissenschaftlerinnen als korrespondierende Mitglieder aufgenommen. In die Junge Akademie wurden zudem Esther Heid (Materialchemie) und Gerben Oling (Theoretische Physik) gewählt. Damit ist die TU Wien in zentralen Zukunftsfeldern wie Physik, Materialwissenschaften und Künstlicher Intelligenz stark in der ÖAW vertreten.

63 Prozent der neuen Mitglieder sind Frauen

Über 60 Prozent der neuen Mitglieder sind Frauen. ÖAW-Präsident Heinz Faßmann betont: „Die Akademie wird jünger, vielfältiger und weiblicher. Über 60 Prozent der neu gewählten Mitglieder sind Frauen. Die Bandbreite der Forschungsbereiche ist beeindruckend und umfasst gesellschaftlich hoch relevante Fächer, von Demokratieforschung und Iranistik bis zu Informatik, Tumorbiologie und Quantenphysik. Ich freue mich auf die frischen, ungewöhnlichen und inspirierenden Ideen und Perspektiven der neuen Mitglieder, besonders der Rising Stars der Jungen Akademie.“

Struktur der Akademie 

Die Akademie gliedert sich in eine philosophisch-historische Klasse und eine mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse sowie eine Junge Akademie, deren Mitglieder bei ihrer Wahl höchstens 40 Jahre alt sind. Zusätzlich nimmt die Akademie Ehrenmitglieder auf. Die Wahl der Mitglieder findet alle zwei Jahre, jene der Jungen Akademie jährlich statt.