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"Maschinenbau Neu" an der TU Wien

Die Fakultät für Maschinenbau der TU Wien reorganisiert mit neuen Studienplänen Forschung und Lehre

Wien (TU) - Ab dem Wintersemester 2001/02 treten für die von der Fakultät für Maschinenbau angebotenen Studienrichtungen Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau und Verfahrenstechnik (gemeinsam mit der Fakultät für Technische Naturwissenschaften und Informatik) neue Studienpläne in Kraft.

Innerhalb der nächsten Jahre wird es zu einer deutlichen Verjüngung des Professorenteams kommen. Damit ergreift die Wiener Maschinenbau-Fakultät die Chance, einen "Maschinenbau Neu" zu etablieren: attraktiv für Studierende, für die internationale wissenschaftliche Szene und durch Forschungs- und Entwicklungskooperationen für die Wirtschaft. Mit den neuen Studienplänen wird eine zukunftsorientierte Umstrukturierung in Forschung und Lehre eingeleitet.

Neu am "Maschinenbau Neu" ist, in deutlicher Abgrenzung zu Fachschulen, die Betonung der Methodenorientierung. Nur hervorragende Grundlagenkenntnisse und moderne Methoden der Entwicklung, des Designs, der Fertigung und des Betriebs von hochkomplexen maschinenbaulichen Anlagen und Systemen ermöglichen es, sich rasch und effektiv in neue Produktumgebungen einzufinden und kreativ tätig zu werden.

Natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen sollen künftig in Wien das Rückgrat der akademischen Forschung und Lehre im Maschinenbau bilden, sodass Diplomingenieure als Absolventen des "Maschinenbau Neu" sich als noch flexibler für anspruchsvolle Aufgaben in Wirtschaft und Wissenschaft erweisen werden.

Neben den soliden Grundlagen von "Maschinenbau Neu" bilden wählbare Schwerpunkte die Möglichkeit, Maschinenbau von einer neuen Seite kennenzulernen. Zum Beispiel die Biomedizinische Technik, in der Studierende eine interdisziplinäre Ausbildung über Prothetik, Rehabilitation, Analyse und Optimierung körperlicher Bewegungsabläufe bis hin zum Design von Prothesen und Sportgeräten erhalten. Natürlich enthält "Maschinenbau Neu" auch die klassischen Schwerpunkte wie beispielsweise Kraftfahrzeugtechnik, Transporttechnik und Logistik. Eigene Studienrichtungen mit ähnlichen Strukturen gibt es auch für Wirtschaftsingenieurwesen - Maschinenbau und Verfahrenstechnik.

Maturant/innen sind aufgerufen, sich über "Maschinenbau Neu" näher zu informieren. Dieses Studium ist aufregend, interessant und attraktiv. Es enthält zunehmend mehr Elemente der Informatik, der Mechatronik, der Wirtschaftswissenschaften und der virtuellen Welt der Computersimulation. Das Studium "Maschinenbau Neu" bietet also viel mehr als nur eine Ausbildung über herkömmliche Technologien: Kreativität, naturwissenschaftliches Interesse und Arbeitseinsatz sind die Anforderungen, hervorragende Berufsaussichten und Aufstiegsmöglichkeiten sind die Nutzen der Studien von "Maschinenbau Neu".

Informationen zu den Studienrichtungen von "Maschinenbau Neu" gibt es unter

stuko-mb.tuwien.ac.at/studienplaene/, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

. Ein Videofilm und eine CD über die Fakultät Maschinenbau an der TU Wien sind erhältlich am Dekanat für Maschinenbau, Karlsplatz 13, 1040 Wien (Telefon 01/58801-30012).

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