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Malaysisch-österreichische Kooperation für nachhaltige Mobilität

Am 29. November 2018 fand das Seminar „Future Sustainable Urban Mobility“ an der Malaysischen Universität UiTM (Universität Teknologi Mara) statt.

Prof. Emberger erhält das Gastgeschenk auf der Bühne.

Prof. Emberger erhält das Gastgeschenk

Prof. Emberger erhält das Gastgeschenk. 1/4 Bilder

Prof. Emberger erhält das Gastgeschenk.

Blick ins Publikum

Das Publikum des Seminars: Verkehrsplaner aus Industrie und Forschung, Beamtinnen und Studierende

Das Publikum des Seminars: Verkehrsplaner aus Industrie und Forschung, Beamtinnen und Studierende 1/4 Bilder

Das Publikum des Seminars: Verkehrsplaner aus Industrie und Forschung, Beamtinnen und Studierende

YB Dato’ Kamarudin Bin Jaffar am Podium

YB Dato’ Kamarudin Bin Jaffar (Malaysischer Deputy Minister of Transport) spricht von Verantwortung und der Ausbildung der jungen Generation sowie von Wien als lebenswerte Stadt. 1/4 Bilder

YB Dato’ Kamarudin Bin Jaffar (Malaysischer Deputy Minister of Transport) spricht von Verantwortung und der Ausbildung der jungen Generation sowie von Wien als lebenswerte Stadt.

Gruppenfoto der vielen Seminarteilnehmer_innen

Gruppenfoto der Seminarteilnehmer_innen

Gruppenfoto der Seminarteilnehmer_innen 1/4 Bilder

Gruppenfoto der Seminarteilnehmer_innen

Das Seminar wurde gemeinsam vom Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der TU Wien und der UiTM im Rahmen des ASEA-UNINET organisiert. ASEA-UNINET ist ein Hochschulnetzwerk von Universitäten aus Europa und Südostasien mit dem Ziel der kontinuierlichen Internationalisierung und Kooperation im Bereich Forschung und Bildung. Das Netzwerk umfasst heute mehr als achtzig Universitäten aus mehr als achtzehn unterschiedlichen Ländern.

Prof. Günter Emberger (TU Wien) und Dr. Masria Mustafa (UiTM) haben die Kooperation, welche zu diesem Seminar geführt hat, im letzten Jahr begonnen. Auch junge Forscher_innen haben die Möglichkeit in dem Programm mitzuarbeiten. Ende diesen Jahres waren Barbara Laa und Takeru Shibayama von der TU Wien in Malaysia und im Jahr 2019 wird ein Team der UiTM die TU Wien besuchen.

Wie sieht die urbane Mobilität der Zukunft aus?

Steigende Bevölkerungszahlen in Megacities haben zu einer Zersiedelung geführt, welche eine extreme Belastung für die urbane Verkehrsinfrastrukturen bedeutet. Die zu bewältigenden Herausforderungen umfassen die Themen Luftqualität, Lärm, Lebensqualität, Erderwärmung, soziale Inklusion und nachhaltige ökonomische Entwicklung. Wie können wir diese Herausforderungen meistern und Veränderung ermöglichen? Mit welcher Herangehensweise lässt sich eine nachhaltige urbane Mobilität erreichen? Das Seminar hat versucht auf diese Fragen Antworten zu finden.

Zu den Vortragenden, die Lösungsansätze vorgestellt haben, gehörten Ao. Univ. Prof. Günter Emberger von der TU Wien, Prof. Dr. Ahmad Farhan Mohd Sadullah der Universiti Sains Malaysia (USM), Malaysia und Ir. Chin Kar Keong der Institution of Engineers Malaysia (IEM). Zusätzlich zu den Vorträgen wurden in zwei interaktiven Sessions Diskussionen zu den Herausforderungen und Lösungsansätzen gestartet. Es wurden mögliche Barrieren für die Implementierung von nachhaltigen Mobilitätsformen gesammelt und nach Art der Barriere geclustert. Weiters wurde der Modal Split (Verteilung der Wege auf verschiedene Verkehrsmittel) der Anwesenden ermittelt und mit jenem von Wien verglichen. Die Teilnehmer_innen des Seminars waren Akteur_innen der Industrie, lokale und internationale Studierende und Wissenschaftler_innen.

Nachhaltige Zukunft im Verkehrssektor schaffen

Die Eröffnung des Seminars wurde vom stellvertretenden Verkehrsminister von Malaysia, YB Dato’ Kamarudin Bin Jaffar, durchgeführt. In seiner Rede betonte er, dass Universitäten und Industrie Verantwortung übernehmen müssen, für die Ausbildung der jungen Generation um eine nachhaltige Zukunft im Verkehrssektor zu schaffen. Er betonte außerdem, dass die Zusammenarbeit der beiden Universitäten eine große Chance für zukünftige Forschungsprojekte in Malaysia und der Region Südostasiens darstellt sowie, dass durch die Kooperation effizienter Lösungen für bessere Städte entwickelt werden können. Auf Wien verwies er insbesondere als positives Beispiel, da es zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt wurde (Mercer Quality of Living Ranking 2009-2018 und Economist Global Liveability Index 2018), wobei das Verkehrssystem dazu einen wesentlichen Beitrag leistet.