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Leibinger-Preis für TU-Spin-Off

Ein Lasermikrophon, das Schall mit optischen Methoden misst – diese Idee entwickelte Balthasar Fischer an der TU Wien, nun erhielt sein Startup-Unternehmen Xarion dafür eine Auszeichnung.

Balthasar Fischer bei Tests im schalltoten Raum

© Xarion

Balthasar Fischer bei Tests im schalltoten Raum

Balthasar Fischer bei Tests im schalltoten Raum

Balthasar Fischer bei Tests im schalltoten Raum

Über einen hochdotierter Innovationspreis kann sich Balthasar Fischer von der Firma Xarion Laser Acoustics freuen: Er wurde mit dem hochdotierten Berthold Leibinger Innovationspreis ausgezeichnet. Fischer hat ein Mikrophon entwickelt, das nicht wie andere Mikrophone schwingende Membranen benutzt, sondern die Vibrationen der Luft mit Hilfe von Laserstrahlen registriert. Den ersten Prototyp dieses Lasermikrophons konstruierte er im Rahmen seiner Dissertation am Institut für Photonik der TU Wien, danach gründete er die Firma Xarion, die das Lasermikrophon nun vermarktet und weiterentwickelt.

Der Berthold Leibinger Innovationspreis würdigt und fördert wegweisende Innovationen in der Lasertechnik. Seit dem Jahr 2000 verleiht die Berthold Leibinger Stiftung den Preis alle zwei Jahre für herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht. Die diesjährige Preisverleihung fand am 9. September 2016 statt.

Mehr über die Firma Xarion und das Laser-Mikrophon

Foto: Xarion