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Laserzündung soll konventionelle Zündkerze ersetzen

Beim Kolloquium der Deutschen Vereinigung für Verbrennungsforschung (DVV), das vom 18.-20. November 2004 an der TU Wien stattgefunden hat, wurden von der Mikrogasturbine bis Gasmotoren und Brenner, von Kachelöfen bis hin zu Wirbelschichtanlagen die unterschiedlichen Technologien in diesem für Österreich besonders interessanten Leistungsbereich beleuchtet und diskutiert.


Experten aus Industrie, Behörde, Wirtschaft und Forschung beleuchteten den aktuellen Stand der Technik von kleinindustriellen Feuerungsanlagen (Leistungsbereich von 0,01 bis 150 MW). Definiert wurden auch die zukünftigen Herausforderungen, die an derartige Anlagen gestellt werden.

 

Neben der starken Fokussierung auf den Einsatz biogener Brennstoffe wurden auch sehr innovative neue Konzepte vorgestellt, wie beispielsweise das Konzept der Laserzündung für Gasmotoren. Mit diesem Verfahren können Stickstoff-Oxide Werte drastisch gesenkt werden. Bei diesem sehr zukunftsorientierten Projekt sind neben dem industriellen Partner GE Jenbacher drei Institute der TU Wien (Photonik, Verfahrenstechnik, Verbrennungskraftmaschinen und Kraftfahrzeugtechnik), das Institut für Experimentalphysik an der TU Graz sowie ein Klein- und Mittelbetrieb beteiligt. Dieses Projekt wird speziell durch die Förderung des BMVIT - A3 Programms ermöglicht.

 

Die Tagung fand unter der wissenschaftlichen Leitung von Franz Winter, Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften an der TU Wien, statt. Interessierte können die Vortragsbände am Institut bei Frau Sternitzky, Tel.: +43-1-58801-15901, email: sternitz@mail.zserv.tuwien.ac.at beziehen.

 

Die einzelnen Vorträge werden in Kürze auf der DVV-Homepage http://www.dvv.uni-essen.de, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster zur Verfügung stehen.