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INiTS Award 2005 - die GewinnerInnen stehen fest!

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"Ziel des Awards war es, bei den DiplomandInnen und DissertantInnen das Interesse für die wirtschaftliche Verwertung von wissenschaftlichen Arbeiten zu wecken", so INiTS Geschäftsführer DI Michael Rauhofer, MAS.

 

Vergeben wurden die jeweils drei Plätze in den Kategorien "Life Science", "Informations- und Kommunikationstechnologie" sowie "Andere technische und naturwissenschaftliche Bereiche".

 

Der erste Platz in der Kategorie "Andere technische und naturwissenschaftliche Bereiche" ging dabei an DI Hannes Böhm (TU Wien, Uni Wien), der im Rahmen seiner interuniversitären Diplomarbeit "A Compact Source for Polarization Entangled Photon Pairs" einen Prototyp für abhörsichere Datenübertragung entwickelte. Dazu bediente er sich der Quantenkryptographie, deren Sicherheit nicht auf mathematischen Annahmen sondern physikalischen Gesetzen beruht. Der Prototyp wird derzeit weiterentwickelt und besticht durch seine geringe Größe, Stabilität und Kosteneffizienz. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt in Richtung eines marktfähigen Produkts aus dem Bereich der Quantenphysik.

 

Gewinner im Bereich "Informations- und Kommunikationstechnologie" wurde DI Wolfgang Gaberl (TU Wien). Er befasste sich in seiner Diplomarbeit "Aufbau und Untersuchung einer schnellen blauen Lichtquelle - Development and Analysis of a Fast Blue Light Source" mit einer neuartigen Lichtquelle für Messanwendungen, die unter anderem bei zukünftigen Speichertechnologien, die als Nachfolger der heutigen DVD´s gelten, eingesetzt werden kann. Er realisierte dazu eine hochfrequent modulierbare blaue Lichtquelle. Zwei Protoypen wurden bereits entwickelt und sind im Einsatz.

 

Frau Dr. Irena Paschkunova-Martic (Uni Wien) erhielt den ersten Platz in der Kategorie "Life Science" für die Entwicklung einer Substanz, die in der Magnetresonanztherapie eingesetzt werden kann. Diese Substanz soll die Nebenwirkungen bei Patienten verringern, die sich einer Magnetresonanztomographie unterziehen müssen, stark, da die richtige Menge des Therapeutikums am richtigen Ort eingesetzt werden kann. Dies gelang ihr durch die Entwicklung und den Einsatz von Kleinstpartikeln - tausendfach kleiner als ein Staubkorn, die eine selektive und hochauflösende Darstellung von Blutgefäßen ermöglichen sollen.

 

Die Plätze zwei und drei in den Kategorien "Informations- und Kommunikationstechnologie" sowie "Andere technische und naturwissenschaftliche Bereiche" gingen mit DI Wolfgang Ritter (Thema: Mobile photoakustische Analyse von Biogas mittels Quanten-Kaskaden-Laser, Kategorie: Andere technische und naturwissenschaftliche Bereiche), DI Dr. Roman Markiewicz (Thema: Numerische und experimentelle Untersuchungen zur Nutzung von geothermischer Energie mittels erdberührter Bauteile und Neuentwicklungen für den Tunnelbau, Kategorie: Andere technische und naturwissenschaftliche Bereiche), DI Richard Mordinyi (Thema: Shared Virtual Space Distribution Manager - SVSDM - Design and Implementation, Kategorie: Informations- und Kommunikationstechnologie) sowie DI Michael Borovicka (Thema: Design of a Gateway for the Interconnection of Real-Time Communication Hierarchies, Kategorie: Informations- und Kommunikationstechnologie) ebenfalls an Teilnehmer der TU Wien.

 

Zur Teilnahme berechtigt waren DiplomandInnen und DissertantInnen der TU Wien, Universität Wien, BOKU Wien, der FH Technikum Wien und der FH Campus Wien. Die Diplomarbeiten bzw. Dissertationen mussten zwischen 1. Juni 2003 und 31. Juli 2005 beurteilt worden sein und aus naturwissenschaftlichen oder technischen Bereichen stammen. Ende der Einreichfrist war der 31. Juli 2005; insgesamt wurden 35 Arbeiten eingereicht. Bewertet wurden die Neuartigkeit des Produktes oder der Dienstleistung, der Kundennutzen sowie die Darstellung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit.

 

Rückfragehinweis:

INiTS Universitäres Gründerservice Wien GmbH

Astrid Kepplinger-Past

Rudolf Sallinger Platz 1, A 1030 Wien

Tel.: +43-1-715 72 67-21

E-Mail: presse@inits.at, öffnet in einem neuen Fenster

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