Die Veranstaltung brachte Forschende, Innovator_innen und Studierende aus österreichischen und indischen Forschungseinrichtungen zusammen. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen aktuelle Forschungsthemen, künftige Kooperationspotenziale und neue Perspektiven für die Vertiefung des wissenschaftlichen Dialogs zwischen den beiden Ländern.
Ein strategischer Rahmen für gemeinsame Forschung und Innovation
Der India Science Day 2026 markierte den Start einer verstärkten Kooperationsstrategie zwischen der TU Austria, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (TU Wien, TU Graz, Montanuniversität Leoben) und führenden indischen Forschungseinrichtungen auf der Grundlage des TCSITAT-Abkommens (Technological Collaboration for Sustainability between Indian Technical Universities and TU Austria).
Im Rahmen dieser Initiative hat die TU Wien kürzlich Abkommen mit folgenden Einrichtungen abgeschlossen:
- IIT Bombay
- IIT Madras
- IIT (BHU) Varanasi
- IIT Kanpur
- IISc Bangalore
Diese Partnerschaften bilden eine strategische Grundlage für gemeinsame Forschungsprojekte, Mobilitätsprogramme und innovationsorientierte Zusammenarbeit. Ziel ist es, globale Herausforderungen wie Klimaschutz, nachhaltige Technologien, digitale Transformation und Ressourceneffizienz durch bilaterale interdisziplinäre Zusammenarbeit anzugehen. In diesem Zusammenhang stellte die TU Wien ihre Vision für einen bilateralen Innovationskorridor vor, der Wissenschaft, Industrie, Start-ups und Förderinstitutionen beider Länder miteinander verbinden soll.
Neue Impulse für die bilaterale Zusammenarbeit
Der India Science Day bot ein reichhaltiges Programm mit Präsentationen bestehender Kooperationsprojekte, Einblicken in Fördermechanismen, Podiumsdiskussionen zu Forschungszusammenarbeit und Innovation sowie Networking-Sessions für Forschende, Studierende und Vertreter_innen verschiedener Institutionen.
Die Veranstaltung hob die Bandbreite der bereits bestehenden Kooperationen zwischen der TU Wien und Indien hervor, die von Ingenieurwesen und Materialwissenschaften bis hin zu Umwelttechnologien und Digitalisierung reichen, und bot eine Plattform für neue Kontakte sowie Inspiration für zukünftige Projekte.
Frauen in der Wissenschaft: Die WISSEN-Awards
Ein besonderer Moment des India Science Day war die Verleihung der WISSEN-Awards, Women in Scientific Studies to Empower Nations, initiiert von der indischen Botschaft. Die Auszeichnung würdigt herausragende Forscherinnen, die zur Stärkung des akademischen Austauschs zwischen Indien und Österreich beitragen und als Vorbilder für künftige Generationen dienen sollen. Die Gewinnerinnen sind Dr. Pallavi Deolal (Postdoctoral Researcher, Max Perutz Labs, Universität Wien), Dr. Susanne Feiel (Director of International Relations & European University, Montanuniversität Leoben) sowie Dr. Najat Mokhtar (Deputy Director General & Head, Department of Nuclear Sciences and Applications, International Atomic Energy Agency (IAEA)).
Blick in die Zukunft
Der India Science Day 2026 zeigte das starke und wachsende Interesse an einer Vertiefung der wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Österreich und Indien. Die Veranstaltung stellte nicht nur die Vielfalt bestehender Kooperationen vor, sondern zeichnete auch neue Wege für strategische und institutionalisierte Zusammenarbeit vor, die Wissenschaft, Innovation und gesellschaftliche Wirkung miteinander verbindet.
Mit den Worten von Peter Ertl, Vizerektor Forschung, Innovation und Internationales: "An der TU Wien wissen wir um die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen, die der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zugrunde liegen, und wir sind bestrebt, unsere Zusammenarbeit mit den IITs auf eine solide, nachhaltige und langfristige Grundlage zu stellen. Gemeinsam können wir einen Forschungs- und Innovationskorridor bauen, von dem sowohl unsere Institutionen als auch künftige Forschergenerationen profitieren."
Mit seiner erfolgreichen ersten Ausgabe strebt der India Science Day an, eine zentrale Plattform für den bilateralen wissenschaftlichen Dialog zu werden, und wird weiterhin gemeinsame Bemühungen um die Lösung globaler Herausforderungen durch Wissenschaft, Technologie und Innovation unterstützen.
Weiter Informationen über die Veranstaltung
Kontakt für Rückfragen
DI Dr Iris Mach
Senior Scientist
Head of Strategic Cooperation Centers
TU Wien
International Relations and Global Affairs
Karlsplatz 13, 1040 Wien
+43 1 58801 406 107
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