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Im Spannungsfeld zwischen Kunst und Kommerz: über die Integration von Innovation und Effizienz im Kulturmanagement

Von Karin Link

Stellen Sie sich vor, Sie sind im Management einer Kulturinstitution tätig und ihre Aufgabe ist es, das Veranstaltungsprogramm für das nächste Jahr zu entwerfen. Sie sind überzeugt von der Idee, dass qualitativ hochwertige Kultur ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft ist und dass Sie es in der Hand haben, diesem Auftrag nachzukommen. Sie haben ausgezeichnete Kontakte zu hervorragenden Künstler/inne/n, die Neues, überraschendes und dabei durchaus auch Unbequemes auf die Bühne zaubern können. Sie wissen, dass Sie sich damit in der Fachwelt und vor allem auch in der Presse als ernst zu nehmende Kulturinstitution etablieren können. Sie haben aber auch einen Aufsichtsrat, der darüber wacht, dass Sie die (von der Öffentlichkeit) anvertrauten Mittel effizient einsetzen. Ob Sie das tun, entscheidet dieser anhand von Kartenverkäufen und Besucherzahlen. Und Sie haben ein Publikum, das sich durch Innovatives zwar auch, durch Altbewährtes und „Leichter-Verdauliches" aber in deutlich größerer Zahl locken lässt. Kurzum, Sie stehen bei Ihrer Programm-Konzeption vor dem Dilemma, ob Sie sich für Innovatives oder Altbewährtes und damit meist auch Effizientes entscheiden sollen. Wie es Organisationen gelingen kann, dieses Spannungsfeld zwischen Innovation und Effizienz erfolgreich zu managen, zeigt der folgende Beitrag am Beispiel einer ober- österreichischen Kulturinstitution, die seit mehr als zehn Jahren erfolgreich am Markt tätig ist.

Über die Autor_Innen

Mag.a Karin Link ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Human Resource & Change Management an der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz. Parallel zur Ihrer selbständigen Tätigkeit in der IT-Branche studierte sie Wirtschaftspädagogik mit den Spezialisierungen Personalwirtschaft und betriebliche Bildung und Berufspädagogik. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind organisationales Lernen und Kompetenzmanagement.

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