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Ignaz Lieben Projekt 2004

Anlässlich der Wiederbelebung des Iganz Lieben Preises wird vom 8.-10. November 2004 ein abwechslungsreiches kulturelles Programm angeboten.

Von 1865 bis 1937 wurde der angesehene und hoch dotierte Ignaz-Lieben-Preis, gestiftet von der Familie Lieben, an Forschungsnachwuchs aus dem Bereich der Naturwissenschaften vergeben. Mit der Arisierung des Stiftungsvermögens und der Vertreibung der Familie nahm das Mäzenatentum in der NS-Zeit ein abruptes Ende. Nun erlebt die Stiftung durch das Engagement privater Förderer eine Wiederbelebung. Mehr zum Lieben-Preis 2004, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster



Die Wiedereinführung des Ignaz-Lieben-Preises wird von 8. bis 10. November 2004 in großem Rahmen gefeiert: Auf die Preisverleihung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am 9. November folgt ein zweitägiges Symposium zu "Mäzenatentum und naturwissenschaftliche Forschung in Österreich" an der Universität Wien. Ein kulturelles Programm und Ausstellungen zu den PreisträgerInnen der Jahre 1865 bis 1937 und der Familiengeschichte der Liebens begleiten das Ignaz-Lieben-Projekt, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.



Im Rahmen des Ignaz Lieben Projektes 2004 wird der Chemiker Carl Djerassi am 8. November 2004 eine szenische Lesung seines Stückes "ICSI ? ein pädagogisches Wortgefecht" im Großen Lesesaal der Universitätsbibliothek Wien aufführen.


Carl Djerassi, bekannt als Erfinder der "Antibaby-Pille", ist nicht nur ein anerkannter Wissenschafter, sondern schrieb seit den 1980er Jahren auch einige Bestseller-Romane (etwa "Cantors Dilemma", "Das Bourbaki-Gambit", "Menachems Same") und entwickelte das so genannte Science in Theatre. Mit Theaterstücken wie "Oxygen" und "Unbefleckt" versucht er sich an der Vermittlung wissenschaftlicher Themen für junge Menschen. Mehr dazu, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster