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Hohe Auszeichnung für Peter Gruber

Prof. Peter Gruber, Emeritus am Institut für Diskrete Mathematik und Geometrie der TU Wien, wurde Fellow der American Mathematical Society.

Prof. Peter Gruber

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Prof. Peter Gruber

Er zählt wohl zu den bedeutendsten österreichischen Mathematikern der letzten Jahrzehnte: Prof. Peter Gruber widmete seine wissenschaftliche Karriere der Geometrie der Zahlen und der diskreten und konvexen Geometrie. Nun wurde er als Fellow in die American Mathematical Society aufgenommen.

Peter Gruber wurde 1941 in Klagenfurt geboren. An der Universität Wien und der University of Kansas studierte er Mathematik, in Wien schloss er auch seine Doktorarbeit ab. Danach wechselte er als Assistent an die TU Wien. 1971 wurde er Professor in Linz, bevor er 1976 wieder an die TU Wien zurückkehrte und dort einen Lehrstuhl für Analysis erhielt.

Zahlen und Geometrie
In seiner Forschung knüpfte Gruber an Wiener mathematische Traditionen an: Aufbauend auf den Arbeiten von Prof. Edmund Hlawka, der zu seinen Mentoren zählte, forschte Gruber an der Geometrie der Zahlen. Diese Herangehensweise, Fragen der Zahlentheorie mit geometrischen Konzepten zu beschreiben und zu lösen, führte ihn ins Forschungsgebiet der diskreten und konvexen Geometrie, an dem bis heute an der TU Wien mit großem internationalen Erfolg gearbeitet wird.

Die Auszeichnungen, die Peter Gruber im Lauf seines Lebens erhielt, sind zu zahlreich um aufgezählt zu werden: Er ist Mitglied einer ganzen Reihe von Gelehrtengesellschaften, erhielt Ehrendoktorate und Forschungspreise. Mit der Aufnahme als Fellow in die American Mathematical Society wurde sein umfangreiches Werk nun erneut gewürdigt.

Schon im vergangenen Jahr war unter den neuaufgenommenen Fellows der American Mathematical Society eine Forscherin der TU Wien zu finden gewesen: Auch Prof. Monika Ludwig gehört diesem ehrenvollen Kreis an – sie hat bei Peter Gruber promoviert und leitet heute das Institut für Diskrete Mathematik und Geometrie.