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Herbert Mang - Neuer "Außenminister" der ÖAW

Folgt auf Werner Welzig - Seit 1985 korrespondierendes und seit 1992 wirkliches Mitglied der ÖAW.

Mit Herbert Mang (61) rückt der bisherige Generalsekretär der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) an die Spitze der größten außeruniversitären Forschungseinrichtung Österreichs. Mang ist als Techniker Mitglied der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der ÖAW, seit 1983 ordentlicher Professor an der Technischen Universität (TU) Wien, er leitet dort seit 1985 das Institut für Festigkeitslehre. Er sieht sich als neuen "Außenminister" der ÖAW, der wie sein Vorgänger Werner Welzig seine "Stimme erheben will, wenn ich das Gefühl habe, dass für die Forschung zu wenig passiert".



Mang wurde am 5. Jänner 1942 in Wien geboren. Nach Abschluss des Diplomstudiums Bauingenieurwesen an der TU Wien im Jahr 1967 begann er ebendort seine wissenschaftliche Berufslaufbahn als Assistent. Nach der Promotion zum Dr. techn. 1970 zog es ihn im Rahmen eines Fulbright-Stipendiums an die Texas Technological University, er beendete seine Studien etwa zum Thema "EDV-bezogene numerische Verfahren der Mechanik deformierbarer fester Körper" 1974 mit einem "Ph. D.". Mangs Forschungsinteressen liegen vornehmlich auf dem Gebiet der Numerischen Festkörpermechanik sowie der Numerischen Struktur- und Geomechanik.



 

 

 


Es folgten Arbeiten an der Cornell University, an der University of Tokyo und am Zhengzhou Research Institute für Mechanical Engineering in China. An letzterem wirkte er als UNIDO-Konsulent für Numerische Mechanik. Nach seiner Habilitation an der TU Wien 1977 erhielt er 1979 eine Anstellung als außerordentlicher Universitätsprofessor, seit 1983 ist er ordentlicher Universitätsprofessor für Elastizitäts- und Festigkeitslehre.



An der TU Wien war Mang von 1989 bis 1991 auch Vorstand des EDV-Zentrums und von 1991 bis 1994 Dekan der Fakultät für Bauingenieurswesen und 1994/95 Prorektor. 1985 wurde er zum korrespondierenden und 1992 zum wirklichen Mitglied der ÖAW gewählt. Die Position des ÖAW-Generalsekretärs hatte er seit 1995 inne. Im Jänner wurde Mang außerdem vom Ministerrat in den zwölfköpfigen Wissenschaftsrat bestellt, der die Regierung in Fragen der Wissenschaftspolitik und Kunst beraten und zur Beobachtung und Analyse des österreichischen Universitätssystems herangezogen werden soll.



Quelle: APA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Letzte Änderung am 03.10.2003

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