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"Harald Rose Distinguished Lecture" wird an der Uni Regensburg erstmalig vergeben

Die Deutsche Gesellschaft für Elektronenmikroskopie (DGE) ehrt im Rahmen des Mikroskopie-Kongresses "MC2013" Prof. Dr. Peter Schattschneider (TU Wien) mit der "Harald Rose Distinguished Lecture".

Peter Schattschneider

Peter Schattschneider

Peter Schattschneider

Peter Schattschneider

Der Kongress "MC2013" findet vom 25. bis zum 30. August 2013 in Regensburg statt. Mehr als 1.000 internationale ForscherInnen werden dazu in der Donaustadt erwartet. Prof. Dr. Josef Zweck vom Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der Universität Regensburg wird die Auszeichnung als Präsident der DGE vornehmen.

Schattschneider erhält die Auszeichnung für seine Arbeiten über den sogenannten magnetischen chiralen Dichroismus (EMCD) und seine Anwendungen in der Praxis. Damit lassen sich im Elektronenmikroskop Nanometer-große magnetische Probenbereiche untersuchen. Die Arbeiten von Schattschneider bildeten auch die Basis für die Präparation und Anwendung der erst vor wenigen Jahren nachgewiesenen Elektronen-Vortex-Strahlen. Im Rahmen seines Festvortrags wird Prof. Schattschneider hierüber berichten.

Die Harald Rose Distinguished Lecture ist nach dem deutschen Physiker Prof. Dr. Harald Rose benannt, einem Pionier auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie. Der Preis wird ab 2013 von der Deutschen Gesellschaft für Elektronenmikroskopie im zweijährigen Rhythmus für besonders herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie verliehen. Die Arbeiten sollen auf dem Gebiet der Teilchenoptik, vorzugsweise dem Gebiet der Elektronenmikroskopie angesiedelt sein. Es werden vor allen Dingen Personen geehrt, die eine thematische Nähe zum Wirken von Harald Rose aufweisen.