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Handhabung neu der GWGs

Geringwertige Vermögensgegenstände (GWGs) mit Anschaffungskosten von weniger als EUR 1.000,00 (Brutto) sind grundsätzlich im Jahr der Anschaffung voll abzuschreiben. Ausnahmen bestehen jedoch nach § 13 EStG, wenn die Vollabschreibung von geringwertigen Vermögensgegenständen von wesentlichem Umfang ist. Dies ist dann der Fall, wenn die GWGs mehr als 10% der Abschreibung der entsprechenden Anlagenposten betragen.

Da das Verhältnis zwischen GWGs und planmäßiger Abschreibung des Anlagevermögens im Jahr 2010 an der TU Wien mehr als 13% betrug, werden die GWGs pauschal ab dem Jahr 2011, von der Quästur, getrennt nach § 27 und § 28 von den Aufwandskonten in das Anlagevermögen pro Quartal umgebucht und auf eine Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Achtung bei Projektabrechnung:
Bei manchen Förderabrechnungen ist zu beachten, dass bei den Kosten von GWGs nicht der Anschaffungswert sondern nur die anteilige Abschreibung vom Fördergeber anerkannt wird. Betroffene Institute müssen daher aufgrund des Anschaffungswertes und des Buchungsdatums (1.1. bis 30.6. Jahresabschreibung, 1.7. – 31.12. Halbjahresabschreibung) die Abschreibung auf Grundlage der Nutzungsdauer von 3 Jahren berechnen, da sonst keine Förderung gewährt wird.

Weitere Informationen mit Beispielen finden Sie auf der Homepage der Quästur unter  http://www.tuwien.ac.at/fileadmin/t/quaest/doc/Geringwertige_Wirtschaftsgueter.pdf