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Großer Erfolg der TU Wien bei FWF Förderprogrammen

Die TU Wien hat gleich dreifachen Grund die Mathematik zu feiern: Der Wissenschaftsfonds FWF fördert ab 2017 ein Doktoratskolleg und zwei Spezialforschungsbereiche für Mathematik mit insgesamt knapp 11 Mio. Euro, die überwiegend zur Finanzierung von Nachwuchskräften verwendet werden.

Ansgar Jüngel, Michael Drmota, Anton Arnold, Bernhard Gittenberger

Ansgar Jüngel, Michael Drmota, Anton Arnold, Bernhard Gittenberger

Oben: Ansgar Jüngel (links), Michael Drmota (rechts) Unten: Anton Arnold (links), Bernhard Gittenberger (rechts)

Oben: Ansgar Jüngel (links), Michael Drmota (rechts) Unten: Anton Arnold (links), Bernhard Gittenberger (rechts)

FWF-Logo

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Die TU Wien ist ab 2017 um einen Spezialforschungsbereich (SFB) das Gebiet der partiellen Differentialgleichungen betreffend reicher: SFB "Taming Complexity in Partial Differential Systems". Mit gleich fünf Projekten ist die TU Wien beteiligt und stellt mit Prof. Anton Arnold vom Institut für Analysis und Scientific Computing auch den stellvertretenden Sprecher des SFB. Das "Vienna Center for Partial Differential Equations", ein Interuniversitäres Kooperationszentrum von TU Wien und Universität Wien, erhält mit diesem SFB eine perfekte Ergänzung.

In diesem Zusammenhang wurde auch das Doktoratskolleg (DK) "Dissipation und Dispersion in Differentialgleichungen", das von Prof. Ansgar Jüngel vom Institut für Analysis und Scientific Computing koordiniert wird, weiter verlängert. Ziel beider Aktivitäten ist die Erforschung von komplexen Systemen von Differentialgleichungen, die wichtige Phänomene z.B. in der Physik, Zellbiologie und sogar im Finanzwesen beschreiben und optimieren helfen.

Erst 2014 wurde das Interuniversitäre Kooperationszentrum für Partielle Differentialgleichungen an der TU Wien und Universität Wien gegründet, um die Forschungsaktivitäten in diesem Bereich zu bündeln und die Zusammenarbeit mit Ingenieur_innen zu koordinieren. "Die beiden Großprojekte helfen uns, die Qualität der Doktoratsausbildung weiter zu verbessern und letztlich auch die Exzellenz der Mathematik in Österreich noch sichtbarer zu machen", betont Prof. Ansgar Jüngel, der Sprecher des Doktoratskollegs.

Gleichzeitig wurde auch der SFB "Algorithmic and Enumerative Combinatorics" (Sprecher Christian Krattenthaler, Universität Wien), an dem die TU Wien ebenfalls beteiligt ist, verlängert. Prof. Michael Drmota und Prof. Bernhard Gittenberger – beide vom Institut für Diskrete Mathematik und Geometrie – sind mit je einem Projekt am SFB beteiligt.

Bilder:
Ansgar Jüngel,
Michael Drmota © TU Wien | Thomas Blazina
Anton Arnold © TU Wien