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Gleitende Arbeitszeit an der TU Wien

"Work-Life-Balance", die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, stellt eine der größten Herausforderungen im Arbeitsleben dar. Die TU Wien möchte die Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Aufgaben verbessern und hat daher einen Vorschlag für die Einführung der Gleitzeit ausgearbeitet, die größere Möglichkeiten zur Selbstgestaltung und -einteilung der Arbeitszeit bieten soll.

"Work-Life-Balance", die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, stellt eine der größten Herausforderungen im Arbeitsleben dar. Die TU Wien möchte die Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Aufgaben verbessern und hat daher einen Vorschlag für die Einführung der Gleitzeit ausgearbeitet, die größere Möglichkeiten zur Selbstgestaltung und -einteilung der Arbeitszeit bieten soll.

Dieser Vorschlag wird derzeit mit dem Betriebsrat diskutiert. Die Gleitzeit soll für das allgemeine Universitätspersonal einschließlich der dienstzugeteilten BeamtInnen gelten.
Sobald die Verhandlungen mit dem Betriebsrat abgeschlossen sind, werden genauere Informationen zur Gleitzeitregelung veröffentlicht.

Der Vorteil der Gleitzeit liegt darin, dass Arbeitsbeginn und Arbeitsende den Bedürfnissen der ArbeitnehmerInnen angepasst werden können. Damit wird eine Flexibilisierung bei der Einteilung der Arbeitszeit geschaffen. Dies bedeutet, dass ArbeitnehmerInnen ihre Arbeit nicht täglich zu einer festgelegten Zeit beginnen oder beenden müssen, sondern innerhalb einer bestimmten Gleitspanne selbst gestalten können. Kombiniert wird die Gleitzeitspanne mit einer Blockzeit, in der alle ArbeitnehmerInnen gleichzeitig anwesend sein müssen.

Durch die flexible Gestaltung der Arbeitszeit können nicht nur Zeitguthaben, sondern unter Umständen auch Zeitschulden entstehen. Überstunden aus Zeiten, in denen sehr viel zu tun ist, können in ruhigeren Zeiten wieder abgebaut werden. Zeitguthaben oder Zeitschulden, die am Ende der Gleitzeitperiode bestehen bleiben, können in die nächste Periode übertragen werden.
Alle ArbeitnehmerInnen haben täglich den Beginn und das Ende ihrer Arbeitszeit aufzuzeichnen, damit am Ende der Gleitzeitperiode die geleistete Arbeitszeit ermittelt werden kann.

Die den ArbeitnehmerInnen eingeräumte Freizeit, Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit weitgehend selbst zu wählen, stellt hohe Ansprüche an das Verantwortungsbewusstsein der ArbeitnehmerInnen. Allerdings können mithilfe einer flexiblen Arbeitszeit können private Besorgungen und Termine optimaler in den Tagesablauf integriert werden. Zudem führt die Gleitzeit zur Entlastung beim täglichen Weg zur Arbeit. Innerhalb der Gleitspanne kommen ArbeitnehmerInnen nicht zu spät zur Arbeit. Und wer nicht mehr zittern muss, ob Bus oder Zug pünktlich sind oder wer dem morgendlichen Verkehrsstau ausweichen kann, kann den Arbeitstag entspannter beginnen.

 

TU Freihaus Nummer 25,

Link: http://www.tuwien.ac.at/dle/pr/publishing_web_print/tufreihaus/tufreihaus25/campus/