News

Generador Hiper Hibrido

Das Institut für Architektur und Entwerfen, Abteilung für Gebäudelehre und Entwerfen untersucht architektonische Fragestellungen in Computer generierten Räumen. Dabei wird der Computer als Informationseditor betrachtet und nicht als reines Zeichenwerkzeug. Second Life wird genutzt als lebendige dreidimensionale Internetplattform, die kostenlos und leicht zu bedienen ist.

Die Installation zeigt in einer Konfiguration simultan insgesamt fünf unterschiedliche Repräsentationen / Erscheinungsbilder / Aggregatzustände eines/r BesucherIns im Second Life.

Die Installation zeigt in einer Konfiguration simultan insgesamt fünf unterschiedliche Repräsentationen / Erscheinungsbilder / Aggregatzustände eines/r BesucherIns im Second Life.

Die Installation zeigt in einer Konfiguration simultan insgesamt fünf unterschiedliche Repräsentationen / Erscheinungsbilder / Aggregatzustände eines/r BesucherIns im Second Life.

Die Installation zeigt in einer Konfiguration simultan insgesamt fünf unterschiedliche Repräsentationen / Erscheinungsbilder / Aggregatzustände eines/r BesucherIns im Second Life.

Auf der Kunstbiennale in Sevilla (BIACS 3 - 2.10.2008 bis 11.01. 2009) stellt Manfred Wolff-Plottegg und Jochen Hoog (Institut für Architektur und Entwerfen) mit dem Programmierteam Lukas Ofner und Johannes Sperlhofer (Fakultät für Informatik) den Generador Hiper Hibrido aus

Auf der Second Life Insel „Generador hiper hibrido“ generiert ein Script fortlaufend Bauteile (Objekte) die, gesteuert durch die Physik-Engine, auf die Insel fallen; nach bestimmten Zeiteinheiten (geregelt durch die Position des Avartars zur Sensorkuppel) lösen sich einzelne Objekte auf (verschwinden) wie von selbst. Dies passiert persistent und kann von jedem Second Life user per Avatar besucht und besichtigt werden.

Der/die BesucherIn auf der BIACS3 sieht auf einem Screen die Insel durch die Perspektive eines anderen Avatars. Dieser bewegt sich durch ein Script, algorithmisch gesteuert wie von selbst durch die sich ständig verändernde und erneuernde Architektur der Insel. Die Perspektive des Avatars (Kamera) ist so positioniert, dass der Avatar selbst nicht sichtbar ist (first-person perspective).

Sobald ein/e BesucherIn der Ausstellung in Sevilla das Feld der Installation (stellvertretend für die Insel) betritt, wird er von einer Videokamera erfasst, seine Bewegungen werden per Videotracking Verfahren umgerechnet und steuern nun (anstelle der algorithmischen Bewegung) quasi analog den Avatar. Dieser tritt ins Bild, wird auf der Insel sichtbar (third-person-perspective). Ebenso wie der/die BesucherIn sich selbst (seine eigenen Bewegungen) steuert, steuert er den Avatar, sowie die Bewegung seines eigenen Schattens. Zusätzlich ist das Bild der Videokamera eingeblendet und das im Hintergrund laufende Script.

Die Installation zeigt also in einer Konfiguration simultan insgesamt fünf unterschiedliche Repräsentationen / Erscheinungsbilder / Aggregatzustände eines/r BesucherIns im Second Life.

Bienal de Arte Contemporaneo de Sevilla, Granada
Youniverse, 02.10.2008 – 11.01.2009
Kurator: Peter Weibel

Links:
Bienal de Arte Contemporaneo de Sevilla
Second Life Insel „Gererador hiper hibrido