News

Forum TU Vision 2025+: Masters in Research

"Forschungsorientiertes Studieren" war das Leitthema von "Masters in Research" am 29. März 2017. TU Vision 2025+ widmet dem Thema insgesamt drei Veranstaltungen im Sommersemester 2017. Den Start bildeten Diplomarbeitspräsentationen aller Fakultäten und eine Podiumsdiskussion mit Wirtschaftsvertreter_innen.

Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion

Das Podium: Manfred Haas, Stefan Petsch, Ulrike Diebold, Wolfgang Anzengruber, Stefan Poledna (v.l.n.r) 1/2 Bilder

Das Podium: Manfred Haas, Stefan Petsch, Ulrike Diebold, Wolfgang Anzengruber, Stefan Poledna (v.l.n.r)

Präsentation einer Masterarbeit

Präsentation einer Masterarbeit

Präsentation einer Masterarbeit 1/2 Bilder

Präsentation einer Masterarbeit

Vor allem die frühzeitige Einbindung von Studierenden (also schon in Master- und sogar Bachelorstudien) in den Forschungs- und Wissenschaftsbetrieb an der TU Wien ist sowohl im nationalen wie auch internationalen Kontext ein herausragendes Charakteristikum und Qualitätsmerkmal in der Ausbildung - ein Umstand, dem sich nicht alle Studierenden oder Lehrende bewusst sind. Bei Masters in Research stand dementsprechend die Hervorhebung von besonders gelungenen Beispielen und den damit einhergehenden Leistungen von Studierenden, Betreuer_innen und Mitarbeiter_innen im Mittelpunkt. Insgesamt 16 Absolvent_innen – zwei pro Fakultät – haben dem Publikum in kurzen Präsentationen ihre Abschlussarbeiten vorgestellt und so das breite Spektrum an Möglichkeiten forschungsorientiertes Studieren in der Praxis umzusetzen kurzweilig aufgezeigt.

Im Anschluss diskutierten Wolfgang Anzengruber (Vorstandsvorsitzender der Verbung AG), Manfred Haas (Leiter des Development Center Villach und stellvertretender CTO bei Infineon; in Vertretung von Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende und CTO), Stefan Petsch (Leiter der Siemens Industrial Manufacturing Engineering and Application Division) und Stefan Poledna (Mitbegründer und Geschäftsführer von TTTech) über den Stellenwert forschungsorientierten Studierens aus Sicht der Wirtschaft und Industrie. Dabei wurde deutlich, wie wertvoll die Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die die Studierenden durch die eigenständige Arbeit in der Wissenschaft erlangen, für potenzielle Arbeitgeber sind und dass aus deren Perspektive sogar eine Intensivierung von Forschungsorientierung in Studium und Lehre wünschenswert wäre.

Das Forum TU Vision 2025+ wird am 8. Mai mit einem Vortrag des Bildungswissenschafters Peter Tremp (Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung an der Pädagogischen Hochschule Zürich) mit dem Titel "Forschungsorientierung in Studium und Lehre - Die Universität als 'Großes Laboratorium'" fortgesetzt.

Weitere Informationen zum Projekt sowie vergangenen und bevorstehenden Veranstaltungen des Forum TU Vision 2025+ finden Sie unter http://vision2025.tuwien.ac.at

 

Bilder: © TU Vision 2025+/Thomas Kiefer