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Forschungsbeihilfen ab 01.05.2012 - neue Regelung

Um den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen nachzukommen können Forschungsbeihilfen, welche nach dem 01.05.2012 vereinbart werden nur noch dann als echte Stipendien steuer- und sozialversicherungsfrei ausbezahlt werden, wenn

  1. es sich um Zuschüsse zu wissenschaftlichen Arbeiten handelt, die nicht veröffentlicht (Achtung: Gemeint ist die kommerzielle Veröffentlichung, die "natürliche" Veröffentlichung von Diplomarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen ist unschädlich für die Steuerfreiheit) oder sonst wirtschaftlich verwertet werden und
  2. die Arbeiten nicht im Rahmen eines Arbeits- oder eines Werkvertrages oder ergänzend dazu ausgeführt werden und
  3. aus der Höhe der Zuschüsse geschlossen werden kann, dass der Zuschuss einen Ausbildungszuschuss und nicht einen Einkommensersatz darstellt. Das ist gegeben, wenn die Zuschüsse monatlich EUR 606,-- bzw. jährlich EUR 7.272,- (Höchststudienbeihilfe für Selbsterhalter nach §27 Studienförderungsgesetz) nicht übersteigen.

Die Zahlungen von Beihilfen, welche vor dem 01.05.2012 vereinbart wurden, bleiben davon unberührt.
Ein detailliertes Informationsschreiben inklusive einer kurzen Aufstellung über die Stipendien und Beihilfemöglichkeiten an der TU Wien finden Sie auf der Homepage der Quästur unter http://www.tuwien.ac.at/fileadmin/t/quaest/doc/Information_Besteuerung_Beihilfen.pdf

Sollten Sie Fragen haben so steht Ihnen unsere Stabstelle (steuer@quaestur.tuwien.ac.at ; http://www.tuwien.ac.at/dle/quaestur/mitarbeiterinnen/)  gerne zur Verfügung.