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FEMtech Symposium: Visionen für die Forschung und wie "Technik für Menschen" Realität wird

Am 21. November fand am Campus Getreidemarkt das TU-Symposium FEMtech Forschungsprojekte statt.

Rektorin Sabine Seidler, Infrastrukturminister Jörg Leichtfried, Vizerektorin Anna Steiger (v.l.n.r.)

Rektorin Sabine Seidler, Infrastrukturminister Jörg Leichtfried, Vizerektorin Anna Steiger (v.l.n.r.)

Rektorin Sabine Seidler, Infrastrukturminister Jörg Leichtfried, Vizerektorin Anna Steiger (v.l.n.r.)

Rektorin Sabine Seidler, Infrastrukturminister Jörg Leichtfried, Vizerektorin Anna Steiger (v.l.n.r.)

Bei dem Symposium sollten Erfolgsfaktoren wie auch Probleme von Forschungsprojekten bei der Integration von Genderdimensionen ermittelt werden. Die Veranstaltung wurde von Infrastrukturminister Jörg Leichtfried eröffnet, der die Bedeutung dieser Fragestellungen für die Entwicklung künftiger Technologien hervorhob. Rektorin Sabine Seidler stellte in ihrer Eröffnungsansprache fest, dass "Technik für Menschen" kein leeres Schlagwort sei, sondern die TU Wien mit ihren Forschungen dazu beitragen will, Innovationen für möglichst viele Menschen nutzbar zu machen Anna Steiger, Vizerektorin für Personal und Gender, führte in ihrer Eröffnungsrede aus, dass "die TU Wien zu diesem Symposium einlädt, um den Erfahrungsschatz der bisher durchgeführten 55 FEMtech Projekte zu heben und in einen Austausch mit den beteiligten Forschern und Forscherinnen zu treten."

Im Rahmen des gut besuchten Symposiums wurden einzelne Forschungsprojekte im Detail vorgestellt und diskutiert. Die Forschungsprojekte beinhalteten Themen wie medizinische Vorsorge und Rehabilitation, Mobilitätsforschung, Sanierung und Revitalisierung von Häusern sowie zur Nutzung digitaler Medien durch Jugendliche. Im Rahmen zweier Workshops wurde gemeinsam mit Vertreter_innen der Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) über die Ausrichtung und Weiterentwicklung der Förderschiene FEMtech Forschungsprojekte diskutiert. Eine Neuausschreibung dieser Projekte ist für das Herbst 2017 geplant.

"Es ist spannend zu sehen, wie sich in verschiedenen Fachgebieten neue Fragestellungen und Lösungen ergeben, wenn Genderaspekte hinzugenommen werden", resümiert Brigitte Ratzer, Leiterin der Abteilung Genderkompetenz. "Da in vielen Fachgebieten noch wenige Erfahrungen mit der Integration von Genderaspekten bestehen, sind Fallbeispiele, wie wir sie durch die FEMtech Forschungsprojekte bekommen so besonders wertvoll für uns", betont Ratzer.

All jenen, die Informationen zu FEMtech Forschungsprojekten suchen, sei die neu eingerichtete Webseite http://www.femtech.at/projekte empfohlen, die eine umfassende Darstellung der Projektinhalte aller bisher durchgeführten Projekte enthält.

Unterlagen zur Veranstaltung "TU Symposium FEMtech Forschungsprojekte" werden in Kürze auf der Webseite der Abteilung Genderkompetenz zur Verfügung stehen.

Nähere Informationen:
Dr. Brigitte Ratzer
Abteilung Genderkompetenz, TU Wien
Karlsplatz 13, 1040 Wien
T: +43-1-58801-43400
brigitte.ratzer@tuwien.ac.at


Bild: Copyright: TU Wien | Matthias Heisler – goemb.at