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Familie und Job

Ewa Vesely, Kinderbetreuungsbeauftragte der TU Wien, hat dieses Mal Elisabeth Schmid getroffen. Elisabeth Schmid ist seit über 11 Jahren an der TU Wien im administrativen Bereich tätig, vor einiger Zeit übernahm sie die Team-Leitung des Bereichs Girokontenbetreuung/Debitorenbuchhaltung in der Quästur.

Elisabeth Schmid mit ihren Kindern Katharina, Phillip und Julian

Elisabeth Schmid mit ihren Kindern Katharina, Phillip und Julian

Ewa Vesely, Kinderbetreuungsbeauftragte der TU Wien, hat dieses Mal Elisabeth Schmid getroffen. Elisabeth Schmid ist seit über 11 Jahren an der TU Wien im administrativen Bereich tätig, vor einiger Zeit übernahm sie die Team-Leitung des Bereichs Girokontenbetreuung/Debitorenbuchhaltung in der Quästur.
Die Alleinerzieherin von drei Kindern hat sich auch privat zum Organisationstalent entwickelt: Ihre Kinder Phillip (18), Julian (14) und Katharina (5) fordern ihr auch nach Feierabend Höchstleistungen ab.

Frau Schmid, Sie sind für die Verrechnung von Tagungen und Konferenzen verantwortlich, privat als Mutter von zwei Schulkindern und einem Kindergartenkind sind Sie ebenso alles andere als unterbeschäftigt.  Welche Strategien haben Sie entwickelt, um beide Bereiche in Balance zu bringen?
Familie und Beruf zu vereinbaren ist vor allem eine Frage des Managements: Zuhause ist Organisation und Koordination unerlässlich, die Kinder fordern viel Geduld und Verständnis - Eigenschaften, die ich auch im Beruf brauche. 

Welche Faktoren erleichtern Ihrer Meinung nach die Vereinbarkeit vom Beruf und Familie?
Das Wichtigste ist die Gewissheit zu haben, dass meine Kinder während meiner Abwesenheit gut betreut sind. Ein Kindergarten in der Nähe des Arbeitsplatzes ist mir besonders wichtig und die Nachmittagsbetreuung der Älteren direkt in der Schule - also das Modell "Ganztagsschule".

Ihre jüngste Tochter besucht seit ihrem zweiten Lebensjahr unseren Betriebskindergarten. Das hat Ihnen eine rasche Rückkehr ins Berufsleben ermöglicht. Können Sie rückblickend sagen, dass diese Entscheidung richtig war?
Es war und ist die beste Entscheidung! Durch die Nähe zum Kindergarten gewinne ich auch einiges an Zeit, die ich mit ihr am Weg von und zur Arbeit verbringen kann. 

Was wünschen Sie sich zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie von der TU Wien?
Mein großer Wunsch ist eine finanzielle Unterstützung zum monatlichen Betriebskindergartenentgelt. Meine Tochter im Betriebskindergarten gut betreut zu wissen ist, ist eine großartige Unterstützung seitens der TU. Seit der Einführung des Gratis-Kindergartens für WienerInnen gibt es für Nicht-WienerInnen wie mich jedoch keine Förderung mehr! Daher belaufen sich meine monatlichen Beiträge auf rund 300 Euro, hier wäre eine Unterstützung ausgesprochen wichtig. 

 

TU Freihaus Nummer 21,

Link: http://www.tuwien.ac.at/dle/pr/publishing_web_print/tufreihaus/tufreihaus21/campus/