News

excellentia: Ein High Potentials Programm für Österreichs Universitäten

Auf Initiative des frauenpolitischen Beirats für Universitäten gelangt das Programm excellentia, Ein High Potentials Programm für Österreichs Universitäten, beim Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bm:bwk) zur Ausschreibung.


Ziel des Wissenschaftsministeriums ist es, mehr begabte Wissenschaftlerinnen im universitären Bereich einzusetzen und ihnen dort entsprechende wissenschaftliche Laufbahnen zu ermöglichen. Sind unter den Dissertant/inn/en an den Universitäten noch 40 % Frauen, so liegt der Frauenanteil in der Gruppe der Professor/inn/en nur bei 13 %. Das Programm excellentia wurde ins Leben gerufen, um den Anteil der Professorinnen an österreichischen Universitäten in allen Fachbereichen zu steigern.



Durch diese Unterstützung soll die Berufungspraxis an den Universitäten zugunsten von Frauen verbessert werden. excellentia unterstützt damit eine diversifizierte Human Resources-Politik an Österreichs Universitäten, welche die Potenziale hoch qualifizierter Frauen wie Männer gleichermaßen nutzt und fördert.



Details zu den Bewerbungsmodalitäten finden sich auf der
Website des bm:bwk, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. Der Antrag ist bis spätestens 20. September 2005 beim bm:bwk einzureichen.



Zielsetzung des Programms

  • Hebung des Frauenanteils bei universitären Professuren.
  • Verbesserung der Berufungspraxis an den Universitäten zugunsten hoch qualifizierter Frauen.
  • Förderung der Anstellung von Professorinnen an österreichischen Universitäten.
  • Verdoppelung der weiblichen Professuren an österreichischen Universitäten bis zum Jahr 2010.
  • Anreiz zur zeitnahen Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern (§ 13, Abs. 2, Universitätsgesetz 2002).
  • Verbesserung des bislang geringen Frauenanteils bei universitären Professuren im europäischen Vergleich.

Grundlage für die Ausschreibung

Mittel aus dem Programm excellentia werden für jede Professur zuerkannt, die sowohl die Anzahl als auch den Anteil an Professorinnen an der jeweiligen Universität im Jahr 2004 steigert.