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Europas DoktorandInnen und Post-Docs tagen an der TU Wien

Von 11.–15. März 2010, zeitgleich zur Ministerkonferenz aller 46 beteiligten Staaten, tagen NachwuchsforscherInnen aus ganz Europa an der Technischen Universität (TU) Wien zum Bologna-Prozess. Thema ist die Zukunft der Hochschulbildung und Forschung.

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Wien (TU). – Am 11. und 12. März findet der zweite Teil der Jubiläumskonferenz der BildungsministerInnen Europas in Wien statt. Anlass ist der Abschluss der ersten Phase des Bologna-Prozesses und der offizielle Start des Europäischen Hochschulraumes. Parallel dazu halten DoktorandInnen und Post-Docs aus ganz Europa eine Konferenz im Festsaal der TU Wien ab.
Konferenztitel ist “Stocktaking and prospects: Doctoral Training and Research – The Link between EHEA (European Higher Education Area, europäischer Hochschulraum) and ERA (European Research Area, europäischer Forschungsraum)”. Der Grundgedanke: „Wir wollen nicht nur zusehen, sondern aktiv mitgestalten“, so Nikola Macharová, Präsidentin von EURODOC, dem Europäischen Dachverband der DoktorandInnen und NachwuchsforscherInnen.

„DoktorandInnen sind ForscherInnen“

Die Tendenz im Bologna-Prozess, Promovierende nur als „Studierende im dritten Abschnitt“ anzusehen, kritisiert Esther Hutfless, Präsidentin von doktorat.at. Eröffnet wird die Konferenz von Peter Skalicky, Rektor der TU Wien. Derzeit gibt es an der TU Wien 2.338 Inskriptionen zu den drei angebotenen Doktoratsstudien. Besonders die im Zuge des Bologna-Prozesses neu eingerichteten Doktoratskollegs sieht Skalicky als vielversprechende Innovation.

Die Mitgliedsorganisationen von Eurodoc werden während der Konferenz, eine kritische Bilanz ziehen zu den wissenschafts- und forschungspolitischen Jubiläen, die 2010 begangen werden: 10 Jahre Lissabon-Agenda, 10 Jahre Bologna-Prozess, 5 Jahre Doktorat im Bologna-Prozess, 5 Jahre „European Charter for Researchers“.

In verschiedenen Formaten (von der Plenarsitzung bis zum Workshop) werden die rund 200 TeilnehmerInnen gemeinsam mit hochrangigen ProponentInnen der Europäischen Forschungs- und Bildungspolitik Themen zur Zukunft des Doktorats diskutieren. Europäische Mobilität, die Position des Doktorats zwischen Forschung und (Aus)bildung und Forschung unter den Bedingungen der Neuen Medien (Stichwort „Web 2.0 – Science 2.0“) sind ein kleiner Auszug der Agenden.

Die Relevanz der aufgeworfenen Themen zeigt auch der große Andrang Interessierter aus Hochschuleinrichtungen und Forschungspolitik. Die Registrierung für die Konferenz musste vorzeitig geschlossen werden.

Die Eurodoc-Konferenz 2010 wird von doktorat.at, dem Zusammenschluss von Studienvertretungen für das Doktorat in Österreich, organisiert. Das Programm der Konferenz und der EURODOC-Generalversammlung ist unter http://www.eurodoc.net/2010/ abrufbar.

Rückfragehinweise:
Zaza Nadja Lee Hansen
EURODOC – General Board Member for External Communication
T: +45-28742869
board@eurodoc.net

Für österreichspezifische Rückfragen:
Stephan Kurz – doktorat.at
T: +43-1-4277-42139
stephan.kurz@doktorat.at  

Aussender:
TU Wien
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Herbert Kreuzeder
Operngasse 11/E011
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