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Erfolgreicher Projektabschluss: fFORTE WIT – Women in Technology

Wie man Frauen erfolgreich fördern kann, zeigte das WIT Projekt. Ein Projektresümee.

Abschlusspräsentation mit Anna Steiger, Vizerektorin für Personal und Gender (links)

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Abschlusspräsentation mit Anna Steiger, Vizerektorin für Personal und Gender (links)

Abschlusspräsentation mit Anna Steiger, Vizerektorin für Personal und Gender (links)

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WIT-Organisationsteam: Vera Kuzmits und Cirtek Sabine

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WIT-Organisationsteam: Vera Kuzmits und Cirtek Sabine

WIT-Organisationsteam: Vera Kuzmits und Cirtek Sabine

WIT-Organisationsteam: Vera Kuzmits und Cirtek Sabine

"fFORTE WIT – Women in Technology" war ein von der TU Wien und dem Programm fFORTE im BMWF, Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, durchgeführtes Frauenförderprojekt im Zeitraum von 2008 - 2012. Seitens der TU Wien nahmen die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, die Fakultät für Informatik, die Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften und die Fakultät für Technische Chemie teil. Das Maßnahmenpaket verbesserte für Mädchen und Frauen den Zugang zur Technik und unterstützte Frauen in ihrer wissenschaftlichen, technischen Laufbahn.

Die Möglichkeiten der Frauenförderung mit einer Spannbreite der Zielgruppen von 10-jährigen Schülerinnen bis zu Universitätsprofessorinnen konnten mit dem WIT Projekt fast zur Gänze aufgegriffen werden. Ausbaumöglichkeiten und Optimierungen sind noch in den Zielgruppen Oberstufenschülerinnen, postdoc-Wissenschaftlerinnen und Absolventinnen gegeben.

Der Nachhaltigkeit eines Frauenförderprogrammes wird dann Rechnung getragen, wenn die gesetzten Maßnahmen, die entstandenen Fachkooperationen und Netzwerke, die Erfahrungen und daraus resultierende Konzepte durch einen finanziellen und zeitlichen Rahmen so lange gesichert sind, bis die Ziele und Forderungen der ursprünglichen Ausgangslage erreicht sind.

Um diese gesetzten Ziele der Frauenfördermaßnahmen zu erreichen und benachteiligende Strukturen und Verhaltensweisen zu verändern, muss jedoch die Tatsache verstanden und tatkräftig umgesetzt werden, dass Frauenförderung weder von einer Koordinationsstelle noch von der Unileitung alleine bewerkstelligt werden kann. Alle Fakultäten, alle Institute, alle Mitarbeitenden an der Universität tragen hierfür die Verantwortung.

Mit der Leaky Pipeline Studie wurde 2011 wissenschaftlich mehrfach belegt, warum Frauenförderung an der TU Wien nach wie vor ein wichtiger Schritt in die Zukunft ist. Ohne die Beteiligung aller Universitätseinrichtungen können die notwendigen Veränderungen jedoch nicht herbeigeführt werden.

Frauenfördermaßnahmen wie im Projekt fFORTE WIT – Women in Technology sind ein wichtiger, jedoch nicht der einzige notwendige Baustein für ein Konzept der Nachhaltigkeit von Netzwerken und Strukturen, welche das Ziel haben, Benachteiligungen zu eliminieren.

Der offizielle Abschluss des Projektes

fFORTE WIT - Women in Technology wurde im November 2011 gefeiert. Das Projekt an vier Fakultäten der TU Wien kann in seiner Projektlaufzeit von 2008 - 2011 auf eine große Erfolgsgeschichte blicken:

WIT Kernteam: 8 Dissertantinnen, 8 BetreuerInnen
1.220 TeilnehmerInnen bei 61 Seminaren und Workshops
1.131 Teilnehmerinnen bei 129 techNIKE Workshoptagen
16 Mentorinnen und 72 Mentees beim Onlinementoring
9 MentorInnen und 36 Mentees beim Gruppenmentoring

Das besondere Erfolgsgeheimnis WIT

  • Spannweite der Maßnahmen und Zielgruppen
  • Qualität des Curriculums und des Weiterbildungsangebotes
  • Netzwerke über alle Fakultäten

Projektresümee:

  • WIT ist ein wichtiger Schritt - allerdings nicht der einzige notwendige, um den Frauenanteil an der TU Wien zu erhöhen
  • WIT braucht Nachhaltigkeit // ein Netzwerk an allen Fakultäten // die Einbeziehung aller Mitarbeitenden der TU Wien
  • WIT ist ein Projekt als Werkzeug für eine Brücke in die Zukunft

Das WIT-Organisationsteam bedankt sich ganz herzlich bei allen Prokjektbeteiligten und KooperationspartnerInnen für die Zusammenarbeit, Unterstützung und das energievolle Engagement.

Mehr über das Projekt: http://www.tuwien.ac.at/dle/koostelle/women_in_technology/ 

 

 

Fotos: © Matthias Heisler, WIT-Projekt TU Wien