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Ein Supraleiter mit starkem Eindruck

Vor knapp einem Jahr hat Ernst Bauer, Institut für Festkörperphysik an der TU Wien, mit seinen Forscherkollegen der Unis in Wien, Moskau, Augsburg, Rennes und der ETH Zürich Aufsehen erregt.Nun reiht er sich und seine Forscherkollegen auch noch in die Hitliste der wissenschaftlichen Top-Zitierungen ein.


Er und seine Kollegen haben weltweit erstmalig ein magnetisches Material gefunden, das auf Grund seiner symmetrischen Eigenschaften eigentlich nicht supraleitend sein dürfte, es aber trotzdem ist. Abgesehen davon, dass das gegenwärtige Verständnis des Phänomens Supraleitung neu überdacht werden muss, könnten in der Materialentwicklung neue Wege beschritten werden.

 

Diese Forschungsergebnisse haben sowohl Physical Review Letters ("Heavy Fermion Superconductivity and Magnetic Order in Noncentrosymmetric CePt3Si", vol. 92, 2004, p. 027003) als auch NATURE "Symmetry not required" (news and views, vol. 427, 26 February 2004) aufgegriffen.

 

Ein Jahr später - am 9. März - erhielt Ernst Bauer von der Firma Thompson, ein weltweit führendes Unternehmen der Informationstechnologie, mit Produkten wie z.B. "Science Citation Index", folgende erfreuliche Nachricht: "The number of citations your article received places it in the top 1% within its field according to the 'Essential Science Indicator'. Your work is highly influential, and is making a significant impact among your colleagues in your field of study."

 

Das ist nur ein kleiner Beweis dafür, dass Grundlagenforschung in Festkörperphysik an der TU Wien auch international gesehen auf höchstem Niveau betrieben wird.