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Ein Golfwagerl fährt nach Eisenstadt

Das Institut für Elektrische Antriebe und Maschinen war heuer bei der Langen Nacht der Forschung am Standort Eisenstadt vertreten. Dabei versuchte man die Frage „Wie kann man mit Strom fahren?“ der breiten Bevölkerung zu beantworten, was auch anhand diverser Ausstellungsstücke sehr gut bewerkstelligt wurde.

Ein Golfwagerl fährt nach Eisenstadt

Ein Golfwagerl fährt nach Eisenstadt

Ein Golfwagerl fährt nach Eisenstadt

Ein Golfwagerl fährt nach Eisenstadt

Hauptaugenmerk, vor allem auch der Kinder, war dabei das so genannte „Golfwagerl“, ein langjähriges Projekt am Institut, bei welchem ein alter Golf Caddy, wie man ihn auf Golfplätzen findet, im Zuge diverser Diplomarbeiten und Vorlesungen technisch auf den neuesten Stand gebracht wird. Das sieht man nicht nur optisch, von Leichtmetallfelgen bis hin zum Photovoltaikdach, sonder man kann auch beim Fahren, mit mehr als den doppelten Leistungsdaten zur Serienvariante, einen Unterschied merken.

Für Freunde einspuriger Fahrzeuge war auch ein Fahrrad mit einem 1,4 kW Motor im Hinterrad zu bestaunen, wobei sich mit rund 30 km/h Spitze schon eher das Fahrgefühl eines Motorrades aufkommt. Das technische Detail, dass der Motor sensorlos ohne Lagegeber betrieben wird, begeisterte sogar einige Laien.

Mit Anschauungsmaterialien wie Spulen, Blechschnitte und die zurzeit stärksten Magneten am Markt konnten weitere Details der verwendeten Motortechnologie der beiden Fahrzeuge, sowie der Gesamtaufbau veranschaulicht werden. Der krönende Abschluss bildete der Prototyp des Motors einer dieselelektrischen Eisenbahnlok, welcher vor den Augen begeisterter Zuseher betrieben wurde.