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Ehrendoktorate für Prof. Heinz Langer

Die Universität Stockholm und die TU Dresden verliehen dem emeritierten TU-Professor für Anwendungsorientierte Analysis die Ehrendoktorwürde.

Prof. Heinz Langer mit Rektor Hans Müller-Steinhagen (TU Dresden) [1]

Prof. Heinz Langer mit Rektor Hans Müller-Steinhagen (TU Dresden) [1]

Prof. Heinz Langer mit Rektor Hans Müller-Steinhagen (TU Dresden) [1]

Prof. Heinz Langer mit Rektor Hans Müller-Steinhagen (TU Dresden) [1]

Prof. Heinz Langer mit Botschafter MMag. Dr. Arthur Winkler-Hermaden [2]

Prof. Heinz Langer mit Botschafter MMag. Dr. Arthur Winkler-Hermaden [2]

Prof. Heinz Langer mit Botschafter MMag. Dr. Arthur Winkler-Hermaden [2]

Prof. Heinz Langer mit Botschafter MMag. Dr. Arthur Winkler-Hermaden [2]

Die Universität Stockholm zeichnete Prof. Heinz Langer am 25. September 2015 mit der Ehrendoktorwürde Dr. phil. h.c. aus. Die feierliche Übergabe der Urkunde sowie des Lorbeerkranzes und des Doktorringes fand im Rahmen der alljährlichen "Ceremony of the Inauguration of New Professors and Conferment of Doctoral Degrees" im Stadshuset Stockholm statt. Dazu und zum anschließenden Dinner im Goldenen Saal geladen war auch der Botschafter Österreichs in Schweden,  MMag. Dr. Arthur Winkler-Hermaden mit seiner Gattin.

Die Technische Universität Dresden verlieh Prof. Heinz Langer am 25. Januar 2016 die Ehrendoktorwürde Dr. rer. nat. h.c. Die Urkunde überreichte der Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen in Anwesenheit zahlreicher Gaste im Rahmen einer Feierstunde. Der Laudatio des Sprechers der Fachrichtung Mathematik, Prof. René Schilling folgte ein Festvortrag von Prof. Bernd Kirstein, Universität Leipzig.

Die Universität Stockholm würdigte Heinz Langer als "world leading expert in spectral theory, a branch of modern mathematical analysis, and applications in many fields, where he has moved boundaries and opened new areas of research". Die TU Dresden zeichnete ihn "in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen in der Mathematik, insbesondere für die Forschung in der Operatortheorie in Räumen mit indefiniten Metriken und deren Anwendungen" aus. Besonders hervorgehoben wurde, dass mehr als die Hälfte der wissenschaftlichen Publikationen von Heinz Langer in den letzten 25 Jahren, seit Beginn seiner Tätigkeit in Wien 1991, entstanden sind.

Heinz Langer studierte von 1953 bis 1958 Mathematik an der TH Dresden, wo er 1960 promovierte und sich 1965 habilitierte. Von 1966 bis 1989 war er Professor an der TU Dresden. Im Jahr 1991 folgte er einem Ruf an die TU Wien, wo er bis zu seiner Emeritierung 2003 Ordinarius für Anwendungsorientierte Analysis und von 1995 bis 2001 Institutsvorstand war. Seit 1998 ist er Korrespondierendes Mitglied der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Im Jahr 2009 erhielt er die Béla-Szökefalvi-Nagy-Medaille des Bólyai Institutes der Universität Szeged und 2011 den Mark-Grigorjewitsch-Krein-Preis der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine.


Bilder:
[1] © Dörte Gerlach
[2] © Prof. Christiane Tretter