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Dino-Knochen als Vorbild für Bauteile

liegen kann, vermuten die Wissenschafter, dass die Anordnung der Bestandteile - die Mikrostruktur der Dino-Knochen - entsprechend adaptiert war. Diese analysieren Pyzalla und Stempniewicz vom Nano- bis zum Millimeter-Bereich, und zwar mit Hilfe modernsten Methoden der Materialforschung. Knochenproben werden etwa mit Synchrotronstrahlung an der European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) in Grenoble (Frankreich) und am Hamburger Synchrotronstrahlungslabor HASYLAB untersucht. Mit diesen hochintensiven Röntgenstrahlen lassen sich etwa Partikel-Größen- Verteilungen im Knochen feststellen. Außerdem wird am GKSS Forschungszentrum in Geesthacht (Deutschland) mit Hilfe von Neutronen die Knochenstruktur bis hin zur Anordnung der Kristallbausteine, die den Knochen aufbauen, studiert. Denn die Anordnung und räumliche Ausrichtung der Kristalle bestimmen die mechanischen Eigenschaften des Knochen entscheidend mit.