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Digitale Bibliotheken der Zukunft

Vom 18.-23. September 2005 stehen die Potenziale und Herausforderungen Digitaler Bibliotheken im Zentrum der wissenschaftlichen Diskussion ? bei der European Conference on Research and Advanced Technology for Digital Libraries (ECDL).


Unser tägliches Leben wird zunehmend digitalisiert. Das gilt auch für Bibliotheken, Archive und Museen. Sie stehen vor der Herausforderung, Dokumente so abzuspeichern, dass sie auch noch in 50 oder 100 Jahren geöffnet und gelesen werden können. Zu einem Zeitpunkt nämlich, zu dem jetzige Computer und Programme längst in Vergessenheit geraten sind. Diese Frage wird eines der zentralen Themen der European Conference on Research and Advanced Technology for Digital Libraries (ECDL) sein. Sie findet vom 18.-23. September 2005 erstmals in Österreich statt und wird 400 ExpertInnen in ihren Bann ziehen.

 

Zum neunten Mal treffen einander IT-ExpertInnen aus aller Welt bei der ECDL. Heuer wird die Konferenz gemeinschaftlich von der Technischen Universität (TU) Wien, der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) und der Österreichischen Computergesellschaft (OCG) organisiert und findet an der TU Wien im ?Freihaus? (Wiedner Hauptsraße 8-10, 1040 Wien) statt.

 

Im Mittelpunkt der Konferenz stehen Konzepte und Verfahren zur Suche und Darstellung von Information. WissenschafterInnen beschäftigen sich mit der Fragestellung, wie einfacher, intuitiver Zugang zu den verschiedensten Arten multimedialer Information ermöglicht werden kann. Was wiederum eng mit der zunehmenden Digitalisierung unserer Welt verknüpft ist. Behandelt werden auch neue Standards und Architekturen zum Zusammenschluss verteilter Informationsbestände sowie e-Learning-Initiativen. Diese Initiativen können das Potenzial ausschöpfen, über das Digitale Bibliotheken verfügen, und alle von der verfügbaren Information profitieren lassen.

 

Ein eigener Workshop wird sich mit der mehrsprachigen Informationssuche beschäftigen ? einer Herausforderung, die vor allem in Europa mit seiner Sprachenvielfalt enorme Bedeutung hat.

 

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter http://www.ecdl2005.org, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

 

Rückfragehinweis:

Ao.Univ.Prof. Andreas Rauber

Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme

Technische Universität Wien

Favoritenstraße 9-11/188, 1040 Wien

Tel. : +43 1 58801-18826

Fax.: +43 1 58801-18899

E-mail: rauber@ifs.tuwien.ac.at