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Die TU Wien bei Junior Alpbach – Wissenschaft und Technologie für junge Menschen

Junior Alpbach bietet jungen Menschen zwischen 13 und 17 Jahren die Möglichkeit, an Vorträgen, Diskussionen und Aktivitäten teilzunehmen, die sich an den Themen der Technologiegespräche orientieren. Die TU Wien ist mit spannenden Beiträgen zum Thema „Modellbildung und Simulation“ vertreten.

Impressionen Junior Alpbach 2011

Impressionen Junior Alpbach 2011

Impressionen Junior Alpbach 2011

Impressionen Junior Alpbach 2011

Die Alpbacher Technologiegespräche im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach (18. August bis 3. September 2011) sind die größte Plattform der forschungs- und technologiepolitischen Diskussion in Österreich. Durch die internationale Ausrichtung sind sie auch ein Radar für neueste Trends und setzen Maßstäbe für technologische Entwicklungen. Mit Junior Alpbach ist naturwissenschaftliche Bildung für künftige Generationen ein fixer Bestandteil des Programms.

Workshop „Modellbildung und Simulation“
Im Laufe des Nachmittags hören, sehen und probieren die Jugendlichen aus, was „Modellierung“ bedeutet. Im Workshop behandelt Prof. Felix Breitenecker (Institut für Analysis und Scientific Computing, Leiter der Forschungsgruppe für Mathematische Modellbildung und Simulation) gemeinsam mit DI Niki Popper (Institut für Analysis und Scientific Computing, Geschäftsführer von dwh Simulations Services) Themen wie "mikroskopische Agenten", "Gefühle, Entscheidungen und andere Berechnungen" und "Diskrete Schritte zum Erfolg".

Die Jugendliche können unter anderem ihre "Managementqualitäten" in Modellen zum Leben in der Schule testen. Hier werden zum Beispiel Strategien mit dem Umgang von verschiedenen "LehrerInnentypen" überlegt. Mittels Kamera werden die SchülerInnen bei diesem Versuch echter Teil einer Computersimulation.

Aber auch ernste Themen werden besprochen: Etwa die Berechnung neuer Impfstrategien gegen Grippe. Als sogenannte "AgentInnen" spielen die jungen Menschen zuerst eine Grippeepidemie nach, um danach im Computermodell zu überprüfen, ob eine Impfung geholfen hätte, die Ausbreitung einzudämmen.

Hintergrundinfo: Forschungsgruppe Mathematische Modellbildung und Simulation an der TU Wien
Modellbildung und Simulation ist eine Querschnittsdisziplin, die in vielen verschiedenen Bereichen Anwendung findet. Diese Vielfalt nutzen die Forschungsgruppe Mathematische Modellbildung und Simulation an der TU Wien und dwh Simulations Services, um Projekte mit Partnern aus Medizin, Gesundheitsökonomie, Health Technology Assessment, Evidence Based Medicine, Architektur, Projektplanung, Fertigungstechnik, Energieoptimierung, Mechatronik uvm. durchzuführen. Dabei arbeitet die Gruppe interdisziplinar zusammen und unterstützt im Modellierungsbereich unter anderem TU-Institute (z.B. Fertigungstechnik, Mechanik, Fachbereich Projektentwicklung und –management), andere Universitäten (z.B. MedUni Wien), Forschungseinrichtungen im In- und Ausland (z.B. LBI-HTA, AIT, Fraunhofer IIS) sowie Unternehmen und andere Einrichtungen.

Webtipp: http://www.asc.tuwien.ac.at/index.php?id=67