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Descartes-Preis 2005 verliehen

der TU Wien konnte zwar nicht den mit 1 Million Euro dotierten Descartes-Preis erkämpfen, erhielt aber als einer von fünf Finalisten 30.000,- Euro zugesprochen.


Sie haben es bis ins Finale geschafft, das Forschungsteam rund um Prof. Josef Fidler vom Institut für Festkörperphysik an der TU Wien. In ihrem Forschungsprojekt "Hidemar" - self assembled nanoparticles as nanopatterned array for high-densitiy magnetorecording - beschäftigen sich mehrere europäische Forschergruppen mit der Entwicklung von Festplatten auf Nanobasis.

 

Den heurigen Descartes-Preis teilen sich insgesamt 5 Projekte, jedes davon erhält 250.000,- Euro. Die Projekte heißen "Excel", "Ceca", "Pulse", "Ess" und "Euro-Pid".

 

"Excel" entwickelt eine neue Klasse von Materialien. Es handelt sich um so genannte linkshändige Materialien (LHM) oder Materialien mit negativem Brechungsindex, in denen sich viele der allgemein bekannten Eigenschaften des Lichts umkehren können.

Das Team "Ceca" hat laut der Jury-Begründung des Descartes-Preises bahnbrechende Erkenntnisse über die Klima- und Umweltveränderung in der Arktis gewonnen.

 

Das Team "Pulse" wurde für Forschungen an so genannten Pulsaren ausgewählt. Pulsare sind rasch rotierende Neutronensterne mit extremen physikalischen Verhältnisse. Das Studium erlaubt Einblicke in die Natur der Materie. Das Projekt "Ess" ist eine Europäische Sozialstudie, bei der radikale Neuerungen bei länderübergreifenden Erhebungen entwickelt wurden. Das Team "Euro - Pid", führte Forschungsarbeiten zu einer Gruppe von mehr als 130 seltenen, genetisch bedingten Krankheiten, den so genannten primären Immundefekten, durch.

 

Die weiteren vier Finalisten, die wie das TU Projekt "Hidemar" ebenfalls 30.000,- Euro zugesprochen bekamen, sind die Projekte "Hess", "Pathfinder", "Pitcid" und "Tannin".