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Der Schatz aus dem Müll

An den TU-Instituten für Ressourcenmanagement und Verfahrenstechnik entsteht ein neuer „Vienna Spot of Excellence“, eine Forschungskooperation, die von der Stadt Wien gefördert wird. „Urban Mining“ und die Rückgewinnung von Wertstoffen aus dem Müll stehen dabei im Vordergrund. Bei der Eröffnung am 13. März werden erste thermische und chemische Trennverfahren zur Verwertung von Phosphor für Pflanzen vorgestellt.

Franz Winter und Helmut Rechberger

Franz Winter und Helmut Rechberger

Franz Winter und Helmut Rechberger

Franz Winter und Helmut Rechberger

Wien (TU). – Verbrennungsaschen und –schlacken enthalten wertvolle Reststoffe, aus denen man wiederum Metalle wie Kupfer, Zink oder Blei zurückgewinnen kann. An zwei TU-Instituten, jenem für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Tech. Biowissenschaften (Prof. Franz Winter) und am Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft (Prof. Rechberger) wird seit vergangenem Frühjahr im Rahmen eines Vienna Spot of Excellence (VSOE) am Recycling solcher sekundärer Rohstoffe geforscht. Die Kooperationsgemeinschaft zwischen der TU Wien und der Firma ASH DEC Umwelt AG aus Wien soll vier Jahre lang dauern und wird mit einem Betrag von 1,2 Millionen Euro vom ZIT (Zentrum für Innovation und Technologie GmbH der Stadt Wien) gefördert.

„Ziel ist es ein Konzept zu entwickeln, wie eine Stadt wie Wien ihre Rückstände aus der Verbrennung von Aschen und Schlacken in Zukunft bewirtschaften soll. Die Wertstoffe aus diesen Abfällen sollen bestmöglich genutzt werden. Ein Teilprojekt beschäftigt sich mit der Rückgewinnung und Wiedereinbringung von Phosphor in den Kreislauf“, erklärt Helmut Rechberger, Professor an der TU Wien. Durch die thermische Behandlung von Klärschlamm wird eine Schwermetallabtrennung erreicht. Den in den Aschen vorhandenen Phosphor gilt es schließlich in eine pflanzenverfügbare Form umzuwandeln, wie dies bei Dünger der Fall ist. In von den TU-ForscherInnen entwickelten alternativen Verfahren sowie einem speziellen Drehrohr wird durch Zugabe von Chemikalien erreicht, dass die Schwermetalle durch Erhitzung abgehen und der Phosphor für Pflanzen schließlich verfügbar wird.

JournalistInnen sind zur Eröffnung herzlich eingeladen.
Um Anmeldung unter
daniela.hallegger@tuwien.ac.at wird gebeten.

Eröffnung des Vienna Spot of Excellence:
“Urban Mining – Recovery of Minerals, Metals and Plant Nutrients from Incineration Residues”
Donnerstag, 13. März 2008, 17:00 Uhr
Technische Universität Wien
Getreidemarkt 9, 1060 Wien
Verfahrenstechnik Technikum im Erdgeschoss

Fotodownload: https://www.tuwien.ac.at/index.php?id=7056

Rückfragehinweis:
Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Helmut Rechberger
Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft    
Karlsplatz 13 // 226, 1040 Wien
Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Franz Winter
Inst. f. Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Techn.
Biowissenschaften       
Getreidemarkt 9// 166, 1060 Wien
Technische Universität Wien
T +43/1/58801 – 22645, -15940
F +43/1/504 22 34
E helmut.rechberger@tuwien.ac.at
E franz.winter@tuwien.ac.at

Aussender:
Mag. Daniela Hallegger
TU Wien - PR und Kommunikation
Karlsplatz 13/E011, A-1040 Wien
T +43-1-58801-41027
F +43-1-58801-41093
E daniela.hallegger@tuwien.ac.at
http://www.tuwien.ac.at/pr