News

Anna Steiger erhält Frauenpreis der Stadt Wien

Die TU Wien-Vizerektorin Personal und Gender wurde am 3. Dezember von Frauenstadträtin Kathrin Gaál im Wiener Rathaus in der Kategorie "Frauenförderung in der Wissenschaft" ausgezeichnet.

Gruppenfoto der Preisträgerinnen und der Frauenstadträtin

Traude Kogoj, Kathrin Gaal, Anna Steiger, Martina Mara (v.l.n.r.) | Foto: PID/VOTAVA

Die Begründung der Jury im Wortlaut

Anna Steiger ist - ausgestattet mit einem Jusstudium an der Uni Wien - eine unermüdliche Kämpferin für Gleichberechtigung und gleiche Chancen und Rechte für alle. Das hat sie schon in ihrem ersten großen Arbeitsfeld gezeigt, an der Akademie der Bildenden Künste, wo sie bereits Vizerektorin war.

Seit 2011 ist sie Vizerektorin Personal und Gender an der TU Wien, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. Sie ist außerdem Mitglied im Dachverband österreichischer Universitäten, Senatsvorsitzende der Stipendienstelle Wien und sie sitzt im ExpertInnen-Rat von Social City Wien. Überall dort fließt ihre Überzeugung ein, dass gleiche Chancen und gleiche Gelder für alle das Um und Auf sind für eine gleichberechtigte Gesellschaft.

Seit eine Studie der TU Wien vor etlichen Jahren einen dramatisch sinkenden Frauenanteil an allen Studienrichtungen aufzeigte, ziehen sich die Handlungsempfehlungen dieser Studie wie ein roter Faden durch die Arbeit von Anna Steiger. Es wurde ein neuer Frauenförderplan erstellt, ambitionierte Ziele bei Frauenquoten angepeilt, es gibt einen jährlichen Frauenbericht. Mädchen und junge Frauen werden gezielt über technische Berufe informiert.

Frauen als "role models" - dieses Prinzip hat sich bewährt, sagt Anna Steiger. Sie selbst ist eine erfolgreiche Mentorin unter anderen beim Verein "Junge Musliminnen und Muslime in Ö". So werden Klischees aufgebrochen und Bilder verändert. Und Hand in Hand mit flexiblen Arbeitszeiten, Möglichkeiten, von zuhause aus zu arbeiten und einer internen Jobbörse verbessert sie die Chancengleichheit an der TU.

Daher entschied die Jury , dass Anna Steiger für ihr vielfältiges Engagement den Frauenpreis der Stadt Wien verliehen bekommt.

Über den Wiener Frauenpreis

Mit dem Wiener Frauenpreis würdigt die Stadt seit 2002 Frauen für ihre herausragenden Leistungen. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro und einem künstlerischen Werk dotiert. In diesem Jahr wurde die Statue „die balance“ der Künstlerin Ulrike Truger überreicht. 

Der Preis wird jährlich von der Frauenstadträtin, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster im Wiener Rathaus vergeben. Die Preisträgerinnen in den einzelnen Kategorien werden von einer Dreier-Jury vorgeschlagen. Sie besteht aus den Journalistinnen Brigitte Handlos (ORF), Hanna Herbst und Tessa Prager (NEWS).

Die Kategorien variieren jährlich. Die Preisträgerinnen der diesjährigen weiteren Kategorien "Digitalisierung" sind Martina Mara (Professorin für Roboterpsychologie am Linz Institute of Technology), öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster sowie Traude Kogoj (Diversitätsbeauftragte der ÖBB), öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster in der Kategorie „Frauenförderung in technischen Unternehmen“ .

Zur Website des Wiener Frauenpreis, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster