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Angebot und Nachfrage im Stromnetz

Professor Wolfgang Gawlik hält seine Antrittsvorlesung über Herausforderungen und Lösungen für zukünftige Energiesysteme.

Prof. Wolfgang Gawlik

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Wir alle bestimmen als Stromverbraucher, wie viel Energie die Kraftwerke liefern müssen – so simpel dachte man bis vor einigen Jahren noch über das Stromnetz nach. Inzwischen hat man allerdings erkannt, dass der Verbrauch alleine nicht zu jeder Zeit den Erzeugungsbedarf vorgeben kann. Angebot und Nachfrage müssen intelligent aufeinander abgestimmt werden. Gerade der verstärkte Einsatz von erneuerbarer Energie macht es notwendig, den Verbrauch an die momentanen Produktionsmöglichkeiten anzupassen. Zusätzlich muss man Speichermöglichkeiten effizient nutzen, um das Energiesystem im Gleichgewicht zu halten.

Wie man zukünftige Energiesysteme gestalten kann, untersucht Professor Wolfgang Gawlik, der seit Oktober 2011 am Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe forscht. Am 6. Juni hält Wolfgang Gawlik seine Antrittsvorlesung.

Zukünftige Energiesysteme - Herausforderungen und Lösungen
Prof. Wolfgang Gawlik
Mittwoch, 6. Juni, 18:00 s.t.
Hörsaal EI 10
Gusshausstraße 27-29, 1040 Wien

Wolfgang Gawlik schloss sein Studium der Elektrotechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg im Jahr 1997 ab. Danach arbeitete er zwei Jahre lang als Konstrukteur für Turbogeneratoren und stellvertretender Gruppenleiter bei der Siemens AG, Generatorenwerk Erfurt. Von 1999 – 2004 fertigte er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgung der Universität Erlangen-Nürnberg seine Dissertation „Gegenseitige Beeinflussung zentraler Oberschwingungskompensatoren“ an. Im Anschluss daran war Wolfgang Gawlik bis zu seiner Berufung als Professor für Energiesystemtechnik im Oktober 2011 u.a. als Senior Key Expert System Dynamics und Projektmanager bei der Siemens AG, Power Technologies International im Bereich Netzplanung und –analyse tätig.