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Änderung bei Ersatz der Reisekosten für die Benützung von Massenbeförderungsmitteln

Mit der 2. Dienstrechts-Novelle 2015 wurde die Reisegebührenvorschrift 1955 geändert. Die Änderungen sind mit 01.01.2016 in Kraft getreten:
Der Beförderungszuschuss tritt anstelle der früheren Gegenwertauszahlung, demnach gebührt bei einer Dienstreise auf Verlangen der Beförderungszuschuss, wenn keine Nachweise der Beförderung mit einem oder mehreren Massenbeförderungsmittel(n) erbracht werden.

Ersatz für die Benützung von Massenbeförderungsmitteln
Durch die Änderung des § 5 Abs. 3 RGV gebührt der oder dem Bediensteten nur noch gegen Nachweis ein Ersatz der entstandenen Kosten für die Benützung von Massenbeförderungsmitteln vom und zum Bahnhof/Flughafen.
Die Jahres-, Monats- bzw. Wochenkarte kann mangels Nachvollziehbarkeit nicht als Nachweis für einen Einzelfahrschein angesehen werden.

Beförderungszuschuss
Anstelle der fixen Beträge, die für zurückgelegte Bahnstrecken gebührten, tritt der Beförderungszuschuss. Dieser deckt sämtliche Beförderungskosten (alle Massenbeförderungsmittel im Fern- und Nahverkehr) ab, wenn kein Nachweis (Ticket) vorlegt wird.

Folgende Staffelung ergibt sich aus dem Gesetzestext:

zurückgelegte WeglängeZuschuss in Euro
Kilometer 1 bis 500,20 € je Kilometer
Kilometer 51 bis 3000,10 € je Kilometer
ab Kilometer 3010,05 € je Kilometer

Auf einer Wegstrecke, die nicht länger als acht Kilometer ist, beträgt der Beförderungszuschuss insgesamt € 1,64. Der Beförderungszuschuss darf pro Wegstrecke höchsten € 52,00 betragen.

Für die Ermittlung der Weglänge ist die kürzeste Wegstrecke (bezogen auf die Straßenkilometer) maßgebend.

Erfassung des Beförderungszuschusses im ESS:

Grafik ESS

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Reisemanagement:
Fr. Pillwein sonja.pillwein@tuwien.ac.at oder Fr. Orta neslihan.orta@tuwien.ac.at