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Achtmal Gold für die TU Wien Community beim EY Scale-up Award 2026

Beim fünften EY Scale-up Award, Österreichs größtem und anspruchsvollstem Wettbewerb für Wachstumsunternehmen, gab es für die TU Wien acht Auszeichnungen und eine Nominierung, verteilt über alle vier Zukunfts-Cluster.

Gruppenfoto Menschen stehend und jubelnd

© c_EY/Point of View

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Gewinner_innen von fiskaly

Gruppenfoto Menschen stehend

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Gewinner_innen von Joulzen

Menschen stehend in Gruppe auf Bühne

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Gewinner_innen von Phine.Tec

Frau auf Bühne stehend, hält große Urkunde in den Händen

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Julia Reisinger von factorymaker, dem Rising Star des Jahres

Frau mit Mikrofon stehend

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Denise Hirner, Founder of the Year

Der EY Scale-up Award, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster ist mittlerweile nicht mehr aus dem Ökosystem wegzudenken und zugleich kein klassischer Pitch-Wettbewerb. Herzstück ist das von EY entwickelte Growth Maturity Assessment, das Startups und Scale-ups entlang von sechs Dimensionen bewertet, vom Geschäftsmodell über Skalierbarkeit und Team bis hin zu Finanzierung und Governance. Eine unabhängige, 87-köpfige Fachjury analysiert, benchmarkt und bewertet die eingereichten Unternehmen in einem mehrstufigen Verfahren, das in persönlichen Gesprächen und finalen Pitch-Präsentationen mündet.

Der diesjährige Event fand im Gartenpalais Liechtenstein, ein gebührender Rahmen für ein rauschendes Fest, und als Vorstufe zum Entrepreneur of the Year Event in der Hofburg statt. Erstmals wurde der Award entlang von vier Zukunfts-Clustern (Planet, Mensch, Technik und Innovation) und 13 Kategorien organisiert. Dass die TU Wien Community in allen vier Clustern ausgezeichnet wurde, ist genau das, worauf ein universitäres Innovationsökosystem hinarbeitet: Exzellenz, die nicht auf ein Themenfeld beschränkt bleibt, sondern von GreenTech über DeepTech bis Software reicht.

Scale-up des Jahres: fiskaly

Die höchste Einzelauszeichnung des Abends, das Scale-up des Jahres, ging an fiskaly, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, mitgegründet von TU-Wien-Alumnus Simon Tragatschnig. Das Unternehmen zählt heute zu den führenden europäischen Anbietern cloudbasierter Lösungen, mit denen sich Kassentransaktionen sicher, gesetzeskonform und manipulationssicher speichern lassen.

Rising Star des Jahres: factorymaker

Wenn es einen Namen gab, der an diesem Abend besonders oft fiel, dann dieser: factorymaker, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, ein Spin-off der TU Wien. Das Wiener Team automatisiert mit KI-gestützten Design-Agenten und einer proprietären Datenbank realer Projekte Planungsarbeit, die sonst Wochen dauert – und gibt Unternehmen damit ein Stück Autonomie zurück. Mitgründerin Julia Reisinger bringt die Idee auf den Punkt: „Unternehmen sollen selbständig und auf Basis eigener Inhouse-Daten wirksame Entscheidungen treffen können."

Die Jury honorierte das gleich mehrfach: factorymaker wurde Rising Star in der Kategorie „Disruption & Innovation", Rising Star in der Sonderkategorie „Spin-off des Jahres" und schließlich, als Krönung, Rising Star des Jahres 2026.

Founder of the Year: Denise Hirner

Zum ersten Mal in der Geschichte des Awards wurde 2026 auch eine Persönlichkeit statt eines Unternehmens ausgezeichnet. Die neue Kategorie „Founder of the Year" rückt jene Menschen in den Mittelpunkt, die mit Vision, Führungsstärke und nachhaltiger Wirkung ein ganzes Ökosystem prägen. Durchsetzen konnte sich Denise Hirner, TU-Wien-Alumna sowie Mitgründerin und COO des TU Wien Spin-offs UpNano, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. Sie überzeugte Jury und Publikum gleichermaßen durch ihre klare technologische Vision, den Aufbau eines international führenden DeepTech-Unternehmens und eine konsequent skalierbare Wachstumsstrategie.

Spin-off des Jahres: UpNano und factorymaker

In der gemeinsam mit dem aws, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (Austria Wirtschaftsservice) vergebenen Sonderkategorie „Spin-off des Jahres" setzten sich gleich zwei TU-Wien-Spin-offs durch. UpNano – international führend bei hochpräzisen 3D-Drucktechnologien für Mikro- und Nanostrukturen – wurde als Scale-up des Jahres ausgezeichnet und gewann zusätzlich die Kategorie „Industry & DeepTech". factorymaker sicherte sich den Titel als Rising Star. Dass beide Spin-off-Trophäen an Ausgründungen der TU Wien gingen, ist ein starkes Signal für die Qualität des Transfers von der Forschung in den Markt.

Zwei weitere Rising Stars aus der Community

Auch abseits der großen Titel war die TUW Community erfolgreich vertreten: joulzen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster wurde Rising Star im Cluster Planet (Kategorie „Energy"). Das Unternehmen verwandelt bestehende Öltanks in intelligente thermische Energiespeicher und macht bereits vorhandene Infrastruktur zum Baustein der Energiewende.

phine.tech, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster holte den Rising Star in der Kategorie „Software & Digital Transformation" mit einer virtuellen Testumgebung für 5G- und 6G-Anwendungen. Erwähnt sei auch usePAT, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, das als Rising Star in der Kategorie „Industry & DeepTech" nominiert war. 

Auf Österreichs größter Scale-up-Bühne unter die Besten zu kommen, ist für sich genommen bereits eine Auszeichnung und ein weiterer Beleg für die Tiefe unserer Community. Der Abend war zugleich eine erneute Bestätigung für die hervorragende Unterstützungsleistung durch das Innovation Incubation Center i²c, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster der TU Wien, das mit vier Ausgründungen und insgesamt fünf Awards bestätigt wurde.