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a-schaufenster 12: Architektur studieren und im Archiv forschen: der Nachlass Kaym & Hetmanek

Am Mittwoch, 20. Jänner 2010, findet eine Ausstellung über diesen Nachlass statt.

Kaym & Hetmanek, Siedlung Flötzersteig, 1921-1931, Az W Archiv

Kaym & Hetmanek, Siedlung Flötzersteig, 1921-1931, Az W Archiv

Kaym & Hetmanek, Siedlung Flötzersteig, 1921-1931, Az W Archiv

Kaym & Hetmanek, Siedlung Flötzersteig, 1921-1931, Az W Archiv

Kaym & Hetmanek, Konkurrenzentwurf für die Gestaltung der linksrheinischen Rampe der Kölner Hängebrücke, 1925, Az W Archiv

Kaym & Hetmanek, Konkurrenzentwurf für die Gestaltung der linksrheinischen Rampe der Kölner Hängebrücke, 1925, Az W Archiv

Kaym & Hetmanek, Konkurrenzentwurf für die Gestaltung der linksrheinischen Rampe der Kölner Hängebrücke, 1925, Az W Archiv

Kaym & Hetmanek, Konkurrenzentwurf für die Gestaltung der linksrheinischen Rampe der Kölner Hängebrücke, 1925, Az W Archiv

Über den letzten Büropartner Erich Schlöss gelangte der bisher unbekannte Nachlass der Otto Wagner und Adolf Loos Schüler Franz Kaym und Alfons Hetmanek (Ateliergemeinschaft von 1920 bis 1935) ins Archiv des Az W (Architekturzentrums Wien). Einige Architekturstudierende der TU Wien konnten im Rahmen der Wahlseminare Architektur- und Kunstgeschichte bei der Inventarisierung dieses Nachlasses mitwirken und im Anschluss zu einzelnen Themen ihre Bakkalaureatsarbeit verfassen.

Im Rahmen des a_schaufensters werden nun einige dieser Arbeiten, wie etwa Studienprojekte von Kaym & Hetmanek an der Akademie der bildenden Künste, Beiträge der beiden Architekten für nationale (z.B. Technische Hochschule auf den Aspanggründen, Justizpalst/Schmerlingplatz) und internationale Wettbewerbe der Zwischenkriegszeit (z.B. Hochhausentwurf für Köln, Hygienemuseum Dresden) oder deren 1919 veröffentlichte Gedanken zu den „Wohnstätten für Menschen, heute und morgen“ anhand von ausgewählten Originalzeichnungen präsentiert. Bekannt sind die beiden Architekten für ihre wegweisenden, in den zwanziger und dreißiger Jahren entstandenen Wiener Siedlungsanlagen in der Weißenböckstraße, am Flötzersteig oder am Spiegelgrund. Während Franz Kaym in der NS-Zeit städtebauliche Planungen und Industriebauten übernahm und nach dem Krieg mit einem Berufsverbot belegt wurde, konnte sich Hetmanek am Wiederaufbau beteiligen.

Darüber hinaus wird das Pilotprojekt der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Technischer Universität und Az W vorgestellt.

Gäste:

  • Caroline Jäger-Klein, Architekturgeschichte, TU Wien
  • Sabine Plakolm-Forsthuber, Kunstgeschichte, TU Wien
  • Inge Scheidl und Ursula Prokop, Az W, Architektenlexikon Wien

Moderation: Monika Platzer

Eintritt frei

Datum & Ort:

Mi 20.01.2010, 18 Uhr
Architekturzentrum Wien - Neue Halle
Museumsplatz 1
1070 Wien

Webtipp: http://www.architektenlexikon.at/de/idx_A.htm