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3-Länder-Korrosionstagung 2011

Am 5. und 6. Mai 2011 findet die 3-Länder-Korrosionstagung 2011 mit dem Schwerpunkt Stahl im Betonbau an der TU Wien statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Korrosion in Beton

Korrosion in Beton

Die Kombination der Werkstoffe Stahl und Beton stellt zweifellos eine Grundlage des modernen Bauwesens dar und birgt bei oberflächlicher Betrachtung kaum Risiken durch Korrosion des Stahles. Viele Bauwerke sind jedoch erheblichen Belastungen physikalischer und chemischer Natur ausgesetzt, sodass Korrosionsvorgänge auftreten können, die die Lebensdauer beträchtlich verringern können. So stellen beispielsweise für Brücken, Tiefgaragen oder Parkhäuser hohe Temperaturunterschiede, Feuchtigkeit und Tausalzeintrag umwelt- und/oder betriebsbedingte Einflüsse dar, die letztlich zur Korrosion des Stahles führen können. Demgemäß werden in manchen Anwendungen hohe Anforderungen an den Korrosionsschutz gestellt, der  fallweise nur durch zusätzliche Maßnahmen erreicht werden kann.

Im Rahmen der 3-Länder-Korrosionstagung ist der Themenkreis „Korrosion im Bauwesen“ bisher 2006 in Zürich (Neubau oder sachgerechte Instandsetzung) und 2007 in Stuttgart (Befestigungsmittel im Hochbau) aufgegriffen worden. Diese Veranstaltung hat nun die verschiedenen Möglichkeiten des Korrosionsschutzes von Stahl im Betonbau zum Schwerpunkt. Ausgehend von den grundlegenden Korrosionsmechanismen und Einflussgrößen werden die verschieden, derzeit aktuellen Maßnahmen von Monitoring über Materialwahl und Beschichtung bis zu elektrochemischen Verfahren ausführlich dargestellt und diskutiert. Anhand praktischer Beispiele werden die Aspekte der Prävention und der Instandsetzung beleuchtet.

Anmeldung
Um Anmeldung bis 15. April 2011wird gebeten. 

Programm

Webtipp: http://www.tvfa.tuwien.ac.at/3LKT/ 

Ausrichter der Tagung:

  • TU WIEN:
    Technische Versuchs- und Forschungsanstalt
    Institut für Chemische Technologien und Analytik
  • ASMET – Austrian Society for Metallurgy and Materials, Leoben
  • GfKORR – Gesellschaft für Korrosionsschutz e.V., Frankfurt am Main
  • SGO – Schweizerische Gesellschaft für Oberflächentechnik, Grenchen
  • EMPA – Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, Dübendorf