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25. Fehrer-Preis geht an Alexander Schulz

Am 13. Dezember 2006 wird der mit 8.000 Euro dotierte Dr. Ernst Fehrer-Preis an der Technischen Universität (TU) Wien zum 25. Mal verliehen. Die Auszeichnung geht an Alexander Schulz, der für seine Dissertation über die Entwicklung eines aktiven Magnetlagers mit hoher Betriebssicherheit honoriert wurde.

Alexander Schulz

Alexander Schulz

Alexander Schulz

Magnetlager

Magnetlager

Magnetlager

Wien (TU). - Schulz beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit den ausfallkritischen Schaltverstärkern bei aktiven Magnetlagern. Er konnte erreichen, dass defekte Module während des Betriebes einer Maschine automatisch weggeschaltet werden und dass es möglich ist sie durch funktionierende zu ersetzen. Defekte Baugruppen können so bereits während des Betriebes einer Anlage ausgetauscht werden und es kommt zu keinem Maschinenstillstand, der mit hohen Kosten verbunden ist. Die Zuverlässigkeit einer Anlage konnte gegenüber konventionellen Schaltverstärkerkonzepten um mehr als das Zwanzigfache gesteigert werden. Dies garantiert eine höhere Akzeptanz der Magnetlagertechnologie beispielsweise in der Papier- und Textilindustrie oder in der Flugzeugindustrie, in der bei einem Ausfall direkt Menschenleben bedroht sind.

Mag. Monika Fehrer, älteste Tochter des verstorbenen Erfinders und Industriellen Dr. Ernst Fehrer (1919 - 2000) vergibt den gleichnamigen Preis jährlich an einen jungen Wissenschaftler und würdigt damit außergewöhnliche Forschungsleistungen. 1982 rief ihr Vater die Auszeichnung ins Leben.

Alexander Schulz wurde am 21. Oktober 1973 in Wien geboren, studierte an der TU Wien Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Mechatronik und schloss sein Diplomstudium 2002 ab. Im Rahmen seiner Diplomarbeit forschte er über "Schaltverstärker für Magnetlager mit direkter Prozessoransteuerung". Im gleichen Jahr nahm er das Doktoratsstudium auf und schloss es 2006 mit Auszeichnung ab. Schulz ist derzeit als Projektassistent für den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) am Institut für Mechanik und Mechatronik beschäftigt. Seine Dissertation wurde ebenfalls aus Mitteln des FWF unterstützt.


Den Preis überreicht Frau Senatorin h.c. Mag. Monika Fehrer im Rahmen einer Feier um 11 Uhr im Festsaal der Technischen Universität Wien (4., Karlsplatz 13).

Fotodownload: Druckauflösung (JPG, Copyright TU Wien)


Rückfragehinweis:
Mag. Daniela Ausserhuber
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