Dr. Katherine Mazzio
Forschungsprofil
Die Forschung von Dr. Mazzio konzentriert sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Labor- und Synchrotronmethoden zur Untersuchung von Energiespeichermaterialien unter Betriebsbedingungen. Ihre aktuelle Arbeit befasst sich mit dem Verhalten von Batterien unter extremen Bedingungen und nutzt dabei unter anderem Techniken wie Röntgenabsorptionsspektroskopie, Röntgenbeugung und Röntgenbildgebung. Ihre internationalen Forschungsaktivitäten umfassen umfangreiche Arbeiten an Synchrotronanlagen wie BESSY II, PETRA III, ESRF, Solaris und der Advanced Light Source (ALS). Sie koordinierte nationale und internationale Kooperationsprojekte, darunter ein DFG-NSF-Programm zur Grenzflächenchemie in sulfidbasierten Festkörperbatterien („INCUBATOR“, DFG-Antragsnummer 542015736), und fungiert als lokale Koordinatorin an der TU Wien für die TU Austria Doctoral School „TU-BRIDGE“, die sich mit Batteriebildgebung, Haltbarkeit, Alterung und Recycling beschäftigt. Sie ist Mitglied in Projektgutachtergremien am DESY und ESRF und engagiert sich im Academic Affairs Committee und im Awards Committee der Materials Research Society. Sie hat mehr als 35 Fachpublikationen verfasst und 7 Doktorandenstellen sowie zahlreiche Master- und Bachelorprojekte betreut.
CV
Dr. Katherine A. Mazzio ist seit September 2025 als Senior Scientist am Institut für Chemische Technologien und Analytik sowie am Röntgenzentrum der TU Wien tätig. Die gebürtige Portlanderin (Oregon, USA) studierte Physik und Chemie an der Portland State University und schloss ihr Bachelorstudium dort ab. 2014 promovierte sie in Materialwissenschaften und Werkstofftechnik an der University of Washington in Seattle bei Prof. Christine Luscombe im Bereich der organischen Elektronik. Nach einer kurzen Postdoc-Stelle an der University of Washington wechselte sie 2015 nach Berlin an das Institut für Nanospektroskopie des Helmholtz-Zentrums Berlin, wo sie mit Prof. Simone Raoux im In-Situ-Labor für Energiematerialien arbeitete. Später wechselte sie zur gemeinsamen Forschungsgruppe Operando-Batterieanalyse am Helmholtz-Zentrum Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie mit Prof. Philipp Adelhelm zusammenarbeitete und Projekte zur Operando- und In-situ-Röntgencharakterisierung von Festkörper- und Natriumionen-Batteriematerialien leitete.