News der Fakultät für Technische Chemie

Wissenschaft Zukunft Preis 2026 an Sophia Steinbacher-Haid

Für ihre herausragende wissenschaftliche Leistung wurde Sophia Steinbacher-Haid mit dem Wissenschaft Zukunft Preis 2026 des Landes Niederösterreich ausgezeichnet.

Eine junge Frau kniet neben einem Fluss und entnimmt Wasserproben. Im Hintergrund sieht man ein Schiff.

© Patrick Salfinger Fotografie

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Sophia Steinbacher-Haid

Gruppenfoto von: Die Wissenschaft Zukunft Preisträger_innen: Felix Neudecker, Luca Lippert, Sophie Steinbacher-Haid, NÖ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Leona Kohl, Georg Rabl, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (von links nach rechts)

© Klaus Ranger

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Die Wissenschaft Zukunft Preisträger_innen: Felix Neudecker, Luca Lippert, Sophie Steinbacher-Haid, NÖ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Leona Kohl, Georg Rabl, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (von links nach rechts)

Mit dem Wissenschaft Zukunft Preis (WZP), der Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich m.b.H., werden wissenschaftliche Top-Leistungen junger Akademiker_innen, die am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen, ausgezeichnet. Der Preis soll dazu beitragen, die Motivation für eine weitere wissenschaftliche Tätigkeit im jeweiligen Fachgebiet zu stärken. Der themenoffene Preis umfasst alle Wissenschaftsdisziplinen und ist nicht an eine Altersgrenze gebunden. Ausgezeichnet werden ausschließlich akademische Abschlussarbeiten, die mit „Sehr gut“ oder einer gleichwertigen Beurteilung bewertet wurden und einen Bezug zu Niederösterreich aufweisen. Die Preise werden in den Kategorien Master-/Diplomarbeit sowie Dissertation/PhD vergeben.

Genetische Analysen für sauberes Wasser

DI Dr. Sophia Steinbacher-Haid, BSc erhielt diese Auszeichnung für ihre Dissertation „Evaluation and Application of Molecular Diagnostic Methods for Microbial Water Quality Analysis“. Die TUW-Forscherin evaluierte darin den Einsatz genetischer Methoden für die Wasserqualitätsanalyse und wandte diese auf praxisrelevante Fragestellungen in der Wasserwirtschaft an. Steinbacher-Haid nutzte genetische Marker, um die Herkunft fäkaler Belastungen zu bestimmen und zwischen menschlichen und tierischen Verschmutzungsquellen zu unterscheiden. Darüber hinaus untersuchte sie anhand eines neuen Untersuchungskonzepts den Einfluss der Schifffahrt auf die fäkale Belastung der Donau. Ein weiteres zentrales Ergebnis war die Aufklärung der Ursache von Partikelproblemen in einem Trinkwasserbrunnen durch den Nachweis des Bakteriums Crenothrix. Ihre Arbeit schafft eine Grundlage für ein effizienteres Management von Wasserressourcen in Niederösterreich und zeigt eindrucksvoll die Möglichkeiten der Anwendung genetischer Analysen für das Fachgebiet der Wasserhygiene auf.

Die Arbeit entstand an der TU Wien und der Karl Landsteiner Privatuniversität im Rahmen des ICC Water & Health und verbindet damit Forschung aus unterschiedlichen Disziplinen.