Prof. Irina Delidovich schloss ihr Chemiestudium an der Staatlichen Universität Nowosibirsk 2008 mit Auszeichnung ab und promovierte 2011 am Boreskov Institute of Catalysis. 

Von 2012 bis 2016 forschte sie als Postdoktorandin an der RWTH Aachen, wo sie anschließend von 2016 bis 2021 eine Forschungsgruppe leitete. 2021 wechselte sie als Juniorprofessorin an das Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und technische Biowissenschaften der TU Wien. 2024 habilitierte sie sich im Bereich Nachhaltige Chemie erneuerbarer Ressourcen. 2025 übernahm sie die Leitung der Forschungsgruppe für die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. 

Prof. Delidovich hat für ihre wissenschaftlichen Leistungen zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter das Forschungsstipendium für Postdoktoranden der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Bayer-Stiftung (2013), das RWTH Start-Up-Stipendium (2016) und das Max-Buchner-Forschungsstipendium (2017), neben anderen Ehrungen.