Synthetische Biologie und Molekulare Biotechnologie

Die Forschungsgruppe Synthetische Biologie und Molekulare Biotechnologie beschäftigt sich mit Genregulation und -expression in industriell genutzten Pilzen, vor allem aus der Gattung Trichoderma. Studien über die Expression von kohlenhydrataktiven Enzymen, das Hauptprodukt dieses Pilzes, werden zum Zwecke der Optimierung und Stabilisierung der industriell genutzten Pilzstämmen als ein Schwerpunkt verfolgt. Dabei wird der Einfluss von Transkriptionsfaktoren, regulatorischer RNAs, des Chromatins sowie epigenetische Einflüsse untersucht. Ein weiterer Fokus liegt auf der Optimierung der Produktion heterologer Proteine und der Entwicklung genetischer und molekularer Werkzeuge, um die Stammentwicklung zu beschleunigen.

Ein zweiter Aspekt ist die Einbringung neuer biochemischer Stoffwechselwege in saprotrophe Pilze wie Trichoderma, um entsprechende rekombinante Stämme für die Ganzzellkatalyse zur Herstellung chemischer Substanzen auf der Basis von nachwachsenden Biopolymeren wie Stroh einsetzen zu können. In den bearbeiteten Forschungsprojekten kommen sowohl Methoden der Synthetischen Biologie als auch der Molekularen Biotechnologie zum Einsatz.

Associate Prof. Dipl.-Ing. Dr.in techn. Astrid Mach-Aigner

Leiterin, Forschungsgruppe Synthetische Biologie und Molekulare Biotechnologie

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