Wir gehen den nächsten Schritt in Richtung Vereinbarkeit, Resilienz & Arbeitsstrukturen der Zukunft!

Gehen wir den Weg gemeinsam!

 

Das Projekt „Collaborative Teaching and Research“ knüpft an die bestehende Initiative der Parent Implementation an und unterstützt die Entwicklung von strukturellen Maßnahmen zur Förderung einer familienfreundlichen und kollaborativen Lehr- und Arbeitskultur.
2026 liegt der Fokus auf der Etablierung nachhaltiger kollaborativer Lehrstrukturen sowie deren langfristiger Integration in institutionelle Prozesse. Im Folgejahr wird der Schwerpunkt auf kollaborative Forschung gelegt.

Collaborative Teaching bezeichnet die Zusammenarbeit mehrerer Lehrender in einer konkreten Lehrveranstaltung, bei der Fachwissen geteilt wird, mit dem Ziel, die Qualität der Lehre zu verbessern.

Dabei geht es nicht nur um die Abstimmung von Themen und Ideen, sondern auch um ein gemeinsames Lehrkonzept und einen einheitlichen didaktischen Ansatz sowie um die geteilte Verantwortung für Lernergebnisse und die Erfahrung der Studierenden. Prüfungen, Hausaufgaben und Laborleistungen werden gemeinsam und auf Basis eines abgestimmten Bewertungskonzepts beurteilt.

Konkret einigen sich zwei oder mehr Lehrende auf ein gemeinsames Konzept und arbeiten gleichberechtigt daran, die im Curriculum definierten Ziele zu erreichen. Collaborative Teaching geht somit über eine bloße Vertretung oder Aufteilung von Aufgaben hinaus. Durch das Verständnis der Inhalte der jeweils anderen Lehrenden können diese einander im Idealfall vertreten, unterstützen oder ersetzen. Dadurch wird die Abhängigkeit von einzelnen Personen reduziert und eine konsistente sowie kohärente Lernerfahrung für Studierende ermöglicht.

Das Projekt „Collaborative Teaching and Research“ wird im Rahmen des FemChem-Teams umgesetzt. 

1. EVENT - World Café

Erfolgreicher Auftakt für das Collaborative Teaching & Research Projekt

Am 10. Juni fand das World Café im Rahmen des Projekts Collaborative Teaching & Research statt und zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial an der Fakultät für Technische Chemie steckt, wenn es um innovative Lehrkonzepte und -ideen geht.

Zu Beginn führte das Projektteam alle Teilnehmenden in das Thema Collaborative Teaching ein und schuf damit eine gemeinsame Wissensbasis für den weiteren Austausch. Neben einer Einführung in zentrale Begriffe und Konzepte wurde der aktuelle Stand, erhoben durch eine Interviewserie, an der Fakultät vorgestellt. Ergänzt wurde der Überblick durch inspirierende Best-Practice-Beispiele von KollegInnen, die an Universitäten weltweit Möglichkeit hatten, an innovativen Lehrkonzepten zu arbeiten. So konnte im Rahmen der Veranstaltung das vielfältige Potenzial kollaborativer Lehrformate aufgezeigt und wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Lehre an der TCH gelieferten werden.

Rund 40 Teilnehmende nutzten den Vormittag, um sich auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und gemeinsam an zentralen Fragestellungen rund um Collaborative Teaching zu arbeiten. In den interaktiven World-Café-Runden entstanden spannende Diskussionen, neue Perspektiven und erste Impulse für eine innovative und zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Lehre an der TCH.

Abgerundet wurde das Programm durch Beiträge des Studiendekans Peter Gärtner und des Dekans Marko Mihovilovics sowie durch einen kurzen, sehr aufschlussreichen Impuls von Amalia Witt vom ZESL, die zusätzliche Perspektiven und Anregungen einbrachte.

Das World Café war ein gelungener Milestone im Projekt – und nach der Sommerpause geht es weiter. Wir freuen uns schon jetzt darauf, den begonnenen Austausch fortzusetzen und viele Interessierte beim nächsten Event wieder begrüßen zu dürfen: dem Co-Design Lab am 28. September.

Die Anmeldung ist ab sofort über folgenden Link möglich:
Co-Design Lab | TU Wien

In diesem praxisorientierten Workshop entwickeln und verfeinern die Teilnehmenden mithilfe eines Design-Sprint Ansatzes Konzepte für kollaborative Lehrveranstaltungen oder Labore.

 

World Café Brain Storming an Tisch 1
World Café Diskussionsrunde an Tisch 2
World Café Diskussion an Tisch 4
Blick auf die TeilnehmerInnen des World Café
Diskussion beim World Café
Input der Expertin
KollegInnen mit Best Practise Beispielen
Das Projektteam