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Financial and Actuarial Mathematics (Master)
Absolvent_innen des Studiengangs Financial and Actuarial Mathematics verfügen über fundierte Kenntnisse in Mathematik und sind hervorragend darin, Risiken zu analysieren, zu modellieren und zu bewerten. Die flexible Struktur des Masterstudiums Finanz- und Versicherungsmathematik besteht aus einem kleinen, theoriebasierten Pflichtkatalog und einer großen Möglichkeit zur Spezialisierung mit vielen anwendungsorientierten Inhalten in den Bereichen Finanzmathematik und Versicherungsmathematik. Auf Grund eines guten Betreuungsverhältnisses zwischen Lehrenden und Studierenden können Sie Ihr volles Potenzial entfalten und auch in aktuellen Forschungsfragen mitarbeiten. Ein besonders spannender Karriereweg ist jener als Aktuar_in - im Grunde Mathematiker_in mit Spezialisierung auf Risikoanalyse. Aktuar_innen gehören zu den Top-Expert_innen der Finanz- und Versicherungswelt: Sie sind in Versicherungen, Pensionskassen, Beratungen oder bei Finanzdienstleistern heiß begehrt und entsprechend sehr gut bezahlt. Die TU Wien ist die einzige Universität in Österreich, die die vollständige theoretische Aktuarausbildung anbietet.
| Studienkennzahl | UE 066 405 - Masterstudium Financial and Actuarial Mathematics |
|---|---|
| Verwandte Studienrichtungen | Masterstudien der Mathematik und Geoinformation |
| Studiendauer | 4 Semester |
| Umfang | 120 ECTS |
| Sprache | Englisch |
| Abschluss | Diplomingenieur_in (Dipl.-Ing.) International vergleichbar mit Master of Science (MSc) |
| Moduleinteilung | Financial and Actuarial Mathematics, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster |
Aufbau des Studiums
Alle Detailinformationen zum Aufbau und Inhalt des Studiums finden Sie im Studienplan, öffnet in einem neuen Fenster (PDF) bzw. in der Liste der Lehrveranstaltungen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster in TISS.

Auf Grund der großen Wahlfreiheit haben Lehrveranstaltungen keine Semesterempfehlung. In den ersten drei Semestern sind üblicherweise zu absolvieren:
- Pflichtfächer im Ausmaß von 54.5-63 ECTS:
- Grundlagen (mind. 17 ECTS)
- mindestens einer der beiden Schwerpunkte wählen:
- Finanzmathematik: Zinsstrukturmodelle und -derivate, Kreditrisikomodelle und -derivate, Stochastische Analysis oder
- Versicherungsmathematik: Höhere Lebensversicherungsmathematik, Statistische Methoden im Versicherungswesen, Advanced Methods for Regression and Classification, Aktuarielle Modellierung.
- aus beiden Bereichen Finanz- und Versicherungsmathematik (25 ECTS): Mathematical Finance 2, Risk Management in Finance and Insurance, Stochastic Control Theory, Risk and Ruin Theory
- Gebundene Wahlfächer im Ausmaß von 27-35.5 ECTS
- Freie Wahlfächer und Transferable Skills im Ausmaß von 9 ECTS
Im vierten Semester liegt der Fokus zur Gänze auf dem Verfassen einer Diplomarbeit.
Weitere Informationen zum Studium
Voraussetzung für das Masterstudium „Financial and Actuarial Mathematics“ ist der Abschluss eines fachlich in Frage kommenden (Bachelor-)Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung. Zum Ausgleich wesentlicher fachlicher Unterschiede können Ergänzungsprüfungen im Ausmaß von maximal 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden.
Eine Zulassung ohne Ergänzungsprüfungen ist nach Absolvierung eines der TU Wien Bachelorstudien möglich:
- Technische Mathematik
- Statistik und Wirtschaftsmathematik
- Finanz- und Versicherungsmathematik
- Technische Physik
Eine Zulassung mit anderen Abschlüssen ist nach individueller Prüfung und gegebenenfalls zusätzlichen Prüfungen möglich. Bitte beachten Sie, dass die Prüfung der Zulassung etwas Zeit in Anspruch nehmen kann, sowie die allgemeinen Zulassungsfristen:
- Wintersemester: 7.7. - 31.10.
- Sommersemester: 7.1. - 31.3.
Mehr Informationen zu Zulassung und Anmeldung finden sich auf der Seite Zulassungsverfahren Masterstudium.
Absolvent_innen des Master Studiums Finanz- und Versicherungsmathematik kombinieren ein fundiertes theoretisches Wissen mit einem Repertoire an Techniken mit anwendungsorientiertem Charakter, sodass sie komplexe Probleme in der Finanz- und Versicherungsbranche effizient lösen können. Daher zählen sie zu den gefragtesten Berufsanfänger_innen und haben üblicherweise gute Aussichten auf gut bezahlte Jobs mit Aufstiegschancen.
Aktuar_innen gehören zu den Top-Expert_innen der Finanz- und Versicherungswelt: Sie sind in Versicherungen, Pensionskassen, Beratungen oder bei Finanzdienstleistern heiß begehrt und entsprechend sehr gut bezahlt. Viele Absolvent_innen starten aber auch in der Finanzmathematik durch: im Risikomanagement, bei Banken, Investmentfirmen, Hedgefonds oder in der Unternehmensberatung. Dort beschäftigen sie sich mit spannenden Themen wie der Bewertung innovativer Finanzprodukte, der Analyse von Derivaten, der Optimierung von Portfolios oder der Entwicklung neuer Modelle, um Marktrisiken besser zu verstehen und zu steuern.
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Christina Ziehaus, Generali, Deputy Appointed Actuary (Life Insurance)
Das FAM-Programm an der TU Wien vermittelt fundierte theoretische Kenntnisse und zeigt gleichzeitig, wie diese in der Praxis anwendbar sind. Rückblickend kann ich sagen, dass das Programm Studierende mit hervorragenden Fähigkeiten für den heutigen Arbeitsmarkt ausstattet, egal ob man in der Finanzbranche, der Versicherungsbranche oder einem anderen Bereich landet.
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Cetin Gülüm, BAWAG, Senior Quantitative Analyst:
Während meines Masterstudiums in Finanz- und Versicherungsmathematik habe ich durch die intensive Auseinandersetzung mit Wahrscheinlichkeitstheorie und stochastischer Analysis die Fähigkeit entwickelt, das Chaos der realen Welt in übersichtliche, parametrisierte Modelle zu übertragen. Die anschließende praktische Arbeit im Bereich „Risikomodellierung” hat mir bestätigt, dass Unsicherheit niemals Pause macht. Heute wende ich diese Erkenntnisse täglich an.
An der TU Wien können Sie nach Ihrem Masterabschluss eines der folgenden Doktoratsstudien absolvieren:
- 796 700 - Doktoratsstudium der Technischen Wissenschaften
- 796 600 - Doktoratsstudium der Naturwissenschaften
- 796 300 - Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften