News | Lehre

Fünf Lehrveranstaltungen der TU Wien in den Atlas der guten Lehre aufgenommen

Lehrveranstaltungen aus Technische Chemie, Architektur und Raumplanung sowie Bau- und Umweltingenieurwesen im Atlas der guten Lehre

aufgeschlagenes Buch, darüber fliegt Computercode

© HPMP Studio_stock.adobe.com

Seit dem Jahr 2013 verleiht das Bundesministerium Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) jährlich den österreichischen Staatspreis Ars Docendi sowie Anerkennungspreise für exzellente Lehre, mit denen herausragende Lehrveranstaltungen und Lehrprojekte ausgezeichnet werden.

Im Atlas der guten Lehre, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster werden die ausgezeichneten Projekte der vergangenen Jahre als Best-Practice-Beispiele gesammelt und online als öffentliches Nachschlagewerk zur Verfügung gestellt. Der Atlas der guten Lehre soll damit zum Informationsaustausch sowie zur stetigen Verbesserung in der Lehre beitragen.

Fünf Lehrveranstaltungen der TU Wien wurden in den Atlas der guten Lehre aufgenommen:

Technologievermittlung neu gedacht: Chemische Technologie anorganischer Stoffe

Neues studierendenzentriertes Lehrkonzept zur Vermittlung von Wissen aus dem Bereich der anorganischen Technologie im Rahmen einer Laborübung des Bachelorstudiums Technische Chemie

Inhaltliches Ziel: Aufbau eines soliden Verständnisses chemisch-struktureller Besonderheiten anorganischer Werkstoffe und dessen Verknüpfung mit industriell-technologischen Herstellprozessen.

Mehr zur Laborübung, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Grundlagen des Baubetriebs - technischer Diskurs und Gesellschaftsrelevanz im Einklang

Transformatives Lernformat, im Rahmen der Lehrveranstaltung sollen angehende Ingenieur_innen lernen, ihre Verantwortung im Spannungsfeld von Ökonomie, Ökologie und Bauverfahrenstechnik wahrzunehmen

Eine öffentliche Zusatzvorlesung „Faszination Baubetrieb“ am Ende des Semesters stärkt den Dialog mit Entscheidungsträger_innen aus der Bauwirtschaft und der Gesellschaft. 

Mehr zur LVA, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Reimagining Rural Downtowns

Reallabor für die Zukunft österreichischer Ortskerne: Masterstudierende aus Architektur und Raumplanung arbeiten in interdisziplinären Zweierteams an echten kommunalen Herausforderungen, direkt mit lokalen Akteur_innen im Spannungsfeld von Leerstand, knappen Ressourcen und hohem Entwicklungsdruck. 

Im Wintersemester 2025/26 entstand im Rahmen des Reallabors in Rohrbach-Berg ein Set an konkreten Transformationsideen für die leerstehende Gangschule: Vom nachhaltigen Nutzungskonzept bis zum architektonischen Entwurf, städtebaulich eingebettet und umsetzungsnah gedacht.

Mehr zum Reallabor, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

VU MOVE.Walks - Mobilitätsplanung im Stadtraum erforschen und diskutieren

Praxisorientierte Vorlesungsübung im Masterstudium Raumplanung und Raumordnung, zentrales Element gemeinsame Spaziergänge (Walks)  

Die gemeinsamen Spaziergängen mit Expert_innen aus Politik, Verwaltung, Planung und Zivilgesellschaft sind die Grundlage für Studierende, um aktuelle Fragen der Mobilitätsplanung direkt im Stadtraum zu untersuchen und dabei empirische Forschung sowie Austausch mit Praxisakteur_innen und wissenschaftlicher Reflexion zu verbinden.

Mehr zur Lehrveranstaltung, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Die 15-Minuten-Stadt in den Wiener Stadträndern

Innovative und forschungsgeleitete Lehrveranstaltungsreihe mit sieben Lehrveranstaltungen, konzipiert für vier Semester; Rahmen dafür ist das DUT- Forschungsprojekt “EMC2 – The Evolutive Meshed Compact City: A pragmatic transition pathway to the 15-minute City for European metropolitan peripheries”.

Ziel: die peripheren Stadtrandlagen Wiens im Hinblick urbaner Herausforderungen zu untersuchen und weiterzuentwickeln

Diskussion aktueller urbaner Herausforderungen wie beispielsweise Umwelt- und Klimaschutz, Stärkung lokaler Kreisläufe und Gemeinschaften, Förderung aktiver Mobilität.

Mehr zur Lehrveranstaltungsreihe, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster