Diesen Fragen widmete sich die Veranstaltung „What About Equality“ rund um die femTUme-Studie. Ziel der Veranstaltung war es nicht nur, Ergebnisse sichtbar zu machen, sondern einen gemeinsamen Raum für Austausch, Reflexion und weitere Entwicklungen zu schaffen.
Nach der Begrüßung durch Vertreter der Fakultät und femTUme wurden die zentrale Ergebnisse der Studie vorgestellt. Die Untersuchung betrachtete Erfahrungen rund um Gleichstellung und Diskriminierung an der Fakultät und sollte als Grundlage für weitere Gespräche und Maßnahmen dienen.
In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Vertreter*innen aus Fakultät, Gleichstellungsarbeit und Studierendenvertretung über die Ergebnisse und ihre Bedeutung für den Universitätsalltag. Besonders im Fokus standen Diskriminierungserfahrungen, strukturelle Herausforderungen und die Frage, wie eine inklusive Wissenschaftskultur entstehen kann.
Ein zentrales Thema war, dass Gleichstellung nicht allein durch einzelne Maßnahmen erreicht wird, sondern einen Kulturwandel erfordert. Dabei wurde betont, dass alle Gruppen eingebunden werden müssen: Studierende, Lehrende, Führungskräfte und Mitarbeitende. Diskutiert wurden unter anderem Sensibilisierung, bessere Kommunikation von Unterstützungsangeboten sowie die Stärkung von Dialog und Zusammenarbeit. Auch die Bedeutung von Vorbildern und einer offenen Gesprächskultur wurde hervorgehoben. Die Veranstaltung machte deutlich: Gleichstellung ist kein abgeschlossener Prozess, sondern eine gemeinsame Aufgabe. Die Ergebnisse der femTUme-Studie bilden dabei einen wichtigen Ausgangspunkt, um Veränderungen sichtbar zu machen und konkrete Schritte weiterzuentwickeln.
