Vom 21. bis zum 24. April 2026 fand wie alle 2 Jahre in Wels erneut die "Intertool x Schweißen" Messe statt (https://intertool.at/). Diese Messe ist Österreichs größte und innovativste B2B-Fachmesse im Bereich der produzierenden Industrie. Neben dem zentralen Thema Werkzeugmaschinen drehte sich hier an vier Tagen alles um die Frage, was Digitalisierung und Automatisierung in der industriellen Praxis bedeuten. Diese Messe bot ein vielfältiges Programm mit Live-Vorführungen, Expertenvorträgen und zahlreichen Networking-Möglichkeiten – und ist damit eine hervorragende Gelegenheit, Einblicke in die neuesten Trends der Fertigungstechnik zu gewinnen. Die TU Wien war auch dieses Mal wieder durch das Institut für Fertigungstechnik und Photonische Technologien (Burgstaller Clemens, Maier Severin, Semmelmayer Reinhard, Thajer Florian, Weissenböck Peter und Wiesinger Gerhard) der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften vertreten (Stand 20-0902). Gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft (Agilox, AfA & Prinz) wurden aktuelle Projektaktivitäten und Forschungskooperationen des Institutes präsentiert. Unter anderem ging es bei den veranschaulichten Projekten um prozessnahe Sensorik, Sensorik bei industriellen Sägen, adaptive Fertigungsverfahren und viele weitere Themen. Am 22. April hielt darüber hinaus der Institutsvorstand Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Friedrich Bleicher auch einen spannenden Vortrag zum Thema "Von der datengetriebenen Fertigung zur Autonomen Fertigungszelle" auf der Bühne der Messe.
© Matthias Heisler
Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen
Die Technische Universität Wien blickt auf eine über 200-jährige Tradition zurück. 1815 wurde der Vorgänger, das k.k. (kaiserlich-königliche) Polytechnische Institut, gegründet, das in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die mit Abstand größte Einrichtung dieser Art innerhalb des Habsburgerreiches darstellte. Entsprechend ihrem Zweck war diese Institution traditionell eng mit Industrie und Handel verbunden und hat sich von Anfang an insbesondere mit Themen befasst, die heutzutage mit dem Maschinenbau in Verbindung gebracht werden. 1872 wurde das k.k. Polytechnische Institut in eine Technische Hochschule umgewandelt. Seit 1901 ist sie autorisiert Doktortitel auszustellen und trägt seit 1975 den Namen „Technische Universität Wien“.
Zu den Lehr- und Forschungsbereichen der rund 20 Lehrstühle der Fakultät gehören neben den traditionellen Bereichen des Maschinenbaus auch die industriellen Managementwissenschaften. Die Fakultät bietet die beiden Lehrpläne Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen an, die nacheinander als Bachelor- und Masterstudiengänge strukturiert sind. Darüber hinaus ist unsere Fakultät maßgeblich an den Lehrplänen für Anlagen- / Chemieingenieurwesen, an den Master-Lehrplänen für Materialwissenschaften und Biomedizintechnik sowie an verschiedenen Aufbaustudiengängen beteiligt.
Die Forschungsaktivitäten der Fakultät decken ein breites Spektrum ab und sind hinsichtlich der strategischen Profilerstellung umfassend in die Forschungsbereiche der Technischen Universität Wien integriert. Es wurden vier primäre Forschungsbereiche mit besonderem Schwerpunkt definiert:
- Energie, Mobilität, Verkehr und Umwelt
- Material, Produktion und Management
- Human Centered Design, Gesundheit und Medizin
- Digital Engineering Innovation
Diese Website bietet einen Einblick in das breite Kompetenzspektrum der Fakultät in Bezug auf die akademische Lehre, unsere strategischen Forschungsrichtungen und die Profile der einzelnen Institute.
Was ist Maschinenbau?
Mehrere Menschen der Fakultät Maschinenwesen und Betriebswissenschaften beantworten die Frage „Was ist Maschinenbau?"
Das Institut für Fertigungstechnik und Photonische Technologien auf der Intertool x Schweißen
Von der Forschung zur Anwendung – das Institut präsentiert aktuelle Forschungsthemen und Möglichkeiten zum Technologietransfer über die AfA-Plattform
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