Control and Interface Design for Engine and Powertrain Testing

CDL for Innovative Control and Monitoring of Automotive Powertrain Systems ist eine mehrjährige Kooperation zwischen der TU Wien und der AVL List GmbH in Graz. Es besteht aus sechs Forschungsthemen (darunter ein Thema in Kooperation mit der Universität Ljubljana). Dieses Thema befasst sich mit Steuerungs- und Schnittstellendesign für die Erprobung des Motorantriebsstrangs.

Projektbild Zauner

© TU Wien | AVL List GmbH

Projektbild Zauner

© TU Wien | AVL List GmbH

Projektbeschreibung

Aufgrund der Vielzahl möglicher Konfigurationen fortschrittlicher Antriebsstränge mit Batterien, Brennstoffzellen, Hybridkonfigurationen mit Verbrennungsmotoren sowie unterschiedlicher Dimensionierung Von allen Komponenten sind leistungsfähige und vielseitige Prüflösungen erforderlich, um den Entwicklungsprozess zu unterstützen. Daher spielen Hardware-in-the-Loop (HIL)-Testumgebungen oder insbesondere in Power HIL (PHIL)-Setups eine entscheidende Rolle. Noch nicht verfügbare Teile eines Systems werden durch eine Simulation ersetzt, die es ermöglicht, ganze Antriebsstränge in frühen Entwicklungsphasen zu testen.

Folglich können die Entwicklungszeiten verkürzt werden, da für einzelne Komponenten- oder Antriebsstrangtests kein komplettes Fahrzeug benötigt wird. Weitere Vorteile gegenüber realen Tests sind reduzierte Kosten, reproduzierbare Tests und die einfache Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher Komponentenkonfigurationen und -abmessungen. Es ist daher sehr wichtig, dass HIL-Tests die Realität so genau wie möglich widerspiegeln, da der gesamte Entwicklungsprozess vom korrekten Ergebnis dieser Tests abhängt. In der CDL beschäftigen wir uns insbesondere mit den Bereichen Full Powertrain Testbeds, sowie Testbeds für Verbrennungsmotoren und elektrische Komponenten.

Verschiedene Regler und Schnittstellen spielen im Rahmen des HIL-Tests eine entscheidende Rolle, um sicherzustellen, dass die erforderlichen physikalischen Größen der Simulation geregelt werden und dass die Die Kopplung mit der virtuellen Welt (Simulation) eignet sich für hochdynamische Tests. Der Fokus unserer Untersuchungen liegt zum einen auf der Modellierung und dem Design von genauen, aber zuverlässigen Steuerungen (insbesondere für eine schnelle Inbetriebnahme). Auf der anderen Seite ist die große Herausforderung für Powertrain-Testbeds die Gestaltung von Schnittstellen, die die reale Welt und die virtuelle Simulationsumgebung verbinden (z.B. für sogenannt road2rig approaches). Hier sollen die Dynamik für flüchtige Fahrmanöver, aber auch Emissionen und Verbrauch durch gezielte Eingriffe realitätsnah abgebildet werden.

Videopräsentation

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Besuchen Sie unser Projektvideo zu diesem spannenden Thema (in englischer Sprache)!

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Control and Interface Design for Engine and Powertrain Testing

Projektdauer

Februar 2017 - Jänner 2024

Die CDL Cooperation

Das CDL Projekt ist eine mehrjährige Kooperation zwischen der TU Wien and AVL List GmbH in Graz unter der Leitung von Dr. Christoph Hametner.

Projektleiter