Kinder und Technik

© iStock

Infopoint Berufspraktische Tage

Vorläufige Informationen zu den Berufspraktischen Tagen. Änderungen vorbehalten.

Die Begrüßung und Einleitung findet im Hörsaal GM5 am Getreidemarkt 9, 1060 Wien um 08:00 Uhr statt!

Projekte

DLP/FDM

Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie, Forschungsgruppe Werkstoffe und additive Fertigung E308-02-2

Betreuer_innen: Dominik Laa, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, Jakob Ecker, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, Jürgen Stampfl, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Standort: Getreidemarkt 9, 1060 Wien, 3. Stock Lehartrakt, Bauteil BC (Google Maps, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster)

Was gibt es zu sehen: Unterscheidung FDM und DLP/SLA 3D-Druck, sowie eine Begründung warum wir mit DLP/SLA arbeiten

Kurzbeschreibung:

Du lernst die wichtigsten Bauteile (Extruder, Schrittmotoren) und das Funktionsprinzip eines FDM 3D-Druckers kennen. Anschließend gibt es ein Experiment bei dem du das Prinzip des FDM 3D-Druckers selbst ausprobieren kannst. Hierbei kannst du mit einem 3D-Druck Stift ein Objekt kreieren welches du mit nach Hause nehmen kannst.

Außerdem lernst du wie ein DLP/SLA 3D-Drucker funktioniert und seine Vor- und Nachteile kennen. Du kannst aus Karton ein Modell in Schichten bauen, um dir das Funktionsprinzip besser vorstellen zu können. Im Anschluss kannst du zusehen wie ein Druckstück erstellt wird.

Echter Hammer und 3D-Modell

© https://www.hornbach.at/shop/Schlosserhammer-100-g-Eschenstiel/7377205/artikel.html

Institut für Konstruktionswissenschaften und Produktentwicklung - E307

Betreuer: Manfred Grafinger, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, Markus Ringbauer, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, Jonathan Reisinger, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Standort: Lehargasse 6 Obj. 7, 1060 Wien, 6. Stock, Bauteil BD (Google-Maps, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster)

Was gibt es zu sehen: Konstruktion von Maschinenteilen in 3D-CAD, sowie 2D-Ableitungen und eine einfache FEM - Anwendung

Kurzbeschreibung:

Du lernst die Funktionsweise von 3D-CAD-Programmen kennen, sowie die Handhabung dieser. Es werden hier die verschiedenen Möglichkeiten dieser Programme aufgezeigt, von der 3D-Konstruktion über die 2D-Zeichnung bis hin zu einem kinematischen Modell, welches auch fotorealistisch gerendert werden kann.

Der zweite Teil beginnt mit einem Übungsbeispiel, wo du selbst im 3D-CAD-Programm arbeiten kannst und die verschiedenen Funktionen kennen lernst.

Mini-Brennstoffzelle

Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik E-315

Betreuer: Krizan Rudolf,, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster Junger Christian, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Kurzbeschreibung:

Du lernst im Zuge des Projekts die wesentlichen Teile eines Brennstoffzellenfahrzeugs sowie deren Funktionen kennen.

Im ersten Teil wird mit einer photovoltaischen Zelle aus Strahlungsenergie elektrische Energie erzeugt. Dieser erzeugte elektrische Strom wird anschließend zur Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff verwendet, diese Gase werden in kleinen Tanks gespeichert.

Im zweiten Teil wird der zuvor erzeugte Wasserstoff genutzt, um in einer Brennstoffzelle elektrische Energie zu erzeugen. Dieser Strom treibt dann ein kleines Modellfahrzeug an. So kannst du die ganze Kette von Energiegewinnung über Speicherung bis hin zum Verbrauch kennenlernen.

 

Dish-Stirling-Motor

© https://www.stirlingshop.de/epages/61267352.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61267352/Products/ GT03_Indoor

Institut für Energietechnik und Thermodynamik - Forschungsbereich Thermodynamik und Wärmetechnik - E 302-01

Betreuer: Andreas Werner, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, Viktoria Illyés, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Standort: Science Center, Franz Grill Straße 2, 1030 Wien, Gebäude OA, Labor des Instituts für Energietechnik und Thermodynamik (https://goo.gl/maps/DYHcuddBViV9wqoV9, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster)
 

Schichtspeicher

Du lernst verschiedene Arten der Energiespeicherung kennen und besonders auch die Sonne als unseren wichtigsten Energielieferanten.

In einem ersten Versuch wird mit Hilfe einer Dish-Stirling-Maschine (vom Aufbau einem Solargrill ähnlich), die mittels einer Lichtquelle betrieben wird, elektrische Energie erzeugt. Das besondere an dieser Maschine ist, dass Strom aus Licht ohne Photovoltaik Anlage erzeugt werden kann.

In einem zweiten Experiment kannst du anhand eines Schichtladespeichers die Funktionsweise von natürlicher Konvektion (Verhalten von Flüssigkeiten verschiedener Temperaturen) in einer Flüssigkeit beobachten.

Übersicht Lehrwerkstätte

Institut für Fertigungstechnik und Photonische Technologien - E311

Kontakt: Kostrova Mariia, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (kostrova@ift.at), Wallner Bernhard, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (wallner@ift.at), Tonejca Lea, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (tonejca@ift.at), Einspieler Christoph, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (einspieler@ift.at)

Kurzbeschreibung:

Du kannst an verschiedenen Stationen mehrere Fertigungstechniken ausprobieren und ein kleines Werkstück bearbeiten, welches du auch als Andenken mit nach Hause nehmen kannst.

Schmieden

Station Schmieden: Bei dieser Station wird ein einfaches Schmiedestück hergestellt. Das Rohmaterial wird hierfür in einer Schmiedeesse entsprechend erwärmt und mit Hammer und Ambos umgeformt. Somit kann ein Verständnis über die erforderliche Bearbeitungstemperatur bei Umformprozessen gewonnen werden.

Station Drehen: Bei dieser Station wird ein rotationssymmetrisches Aluminiumteil bearbeitet. Du lernst hierbei ein elementares Zerspanungsverfahren kennen.

Station Fräsen: In dieser Station wird das Werkstück aus der Station Drehen weiterbearbeitet und ein Absatz eingefräst. Du kannst dein Werkstück auch an dieser Station personalisieren.

e-Scooter

Institut für Mechanik und Mechatronik, Forschungsbereich Technische Dynamik und Fahrzeugdynamik E325-01

Betreuer: Florian Klinger, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster (01 58801 325118)

Standort: Getreidemarkt, Gebäude BA, 5. Stock

Inhalt: Kurzvortrag zum Thema Fahrdynamik von e-Scootern, Präsentation unseres mit Messtechnik ausgestatteten e-Scooters, Testfahrten im Innenhof inkl. Auswertung der aufgezeichneten Daten

Kurzbeschreibung:

E-Scooter sind aus dem aktuellen Straßenbild nicht mehr wegzudenken. In den Grundzügen ähnelt das Fahrverhalten von e-Scootern dem von Fahrrädern. Doch warum fallen e-Scooter und Fahrräder samt Fahrer während des Fahrens nicht um, obwohl dies im Stand augenscheinlich schon passiert? Im Rahmen eines Kurzvortrages werden wesentliche Elemente (Lenkgeometrie, Reifenkräfte, gyroskopische Kräfte), die zur Selbststabilität von einspurigen Fahrzeugen beitragen, erklärt und anhand eines e-Scooters unmittelbar im Hörsaal vorgezeigt.
Zusätzlich wird das fahrsicherheitsrelevante Thema des Bremsens diskutiert: können stärkere Verzögerungen eher mit der Vorder- oder Hinterradbremse erzielt werden? Welche Gefahren drohen dabei? Soll der_die Fahrer_in am e-Scooter eher weiter vorne oder weiter hinten stehen? Diese und weitere Fragen werden in einer Gruppendiskussion gemeinsam erörtert.

Als Anschauungsobjekt steht unser e-Scooter zur Verfügung, der mit umfangreicher Messtechnik ausgestattet ist (GPS, Inertial Measurement Unit, Sensoren für Lenkwinkel, Raddrehzahlen, u.a.m.). Die Sensorik wird kurz erklärt und es wird gezeigt, wie aufgezeichneten Messdaten ausgewertet werden können (am Beispiel von Notbremsungen auf trockener bzw. nasser Fahrbahn).

Anschließend hast du[1] die Möglichkeit, auf abgesperrtem Gelände einige Runden mit dem e-Scooter zu drehen und auch kleinere, vorab besprochene Fahraufgaben (z.B. Zielbremsungen) zu absolvieren, die auch aufgezeichnet werden. Festes Schuhwerk ist hierzu Voraussetzung, Helm und Handschuhe werden von uns zur Verfügung gestellt.
Anschließend gehen wir zurück in den Hörsaal und werten gemeinsam die Messdaten der von euch aufgezeichneten Fahrversuche aus.

[1] Wir halten uns hier an die STVO: Schüler_innen müssen entweder 12 Jahre alt oder Inhaber eines Radfahrerausweises sein.

Knochenstruktur

Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik E317

Betreuer: Orestis Andriotis (orestis.andriotis@tuwien.ac.at), Philipp Thurner (philipp.thurner@tuwien.ac.at)

Standort: Karlsplatz 13, 1040 Wien, 1. Untergeschoß, Bauteil AA

Was gibt es zu sehen: Hierarchische und mikroskopische Struktur des Knochens

Kurzbeschreibung:

Du hast die Möglichkeit beim Herstellen von Knochenproben mitzuwirken, um die Mikrostruktur des Knochens zu erforschen und Zusammenhänge zu den mechanischen Eigenschaften aus erster Hand zu sehen. Hierbei wird in deinem Beisein zunächst ein Knochen von uns zersägt und du darfst dann unter Anleitung den Knochen polieren. Die Politur ist notwendig, um unter dem Mikroskop die Struktur im Knochen sichtbar zu machen.

Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie, Forschungsgruppe Strukturpolymere E308-02-1

Betreuer_innen: Archodoulaki Vasiliki-Maria, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und weitere

Warum und wie landet Plastikmüll in unseren Ozeanen, Flüssen und Stränden? Was können wir alle dagegen tun? In unserem Workshop findest du das und vieles mehr heraus.

Du kannst unter anderem Mikroplastik unter dem Mikroskop suchen und identifizieren als auch vermessen. Wir werden aber auch diverse Bio-Verpackungen (Sackerl, Besteck etc.) - die im Vorfeld kompostiert wurden - ansehen und mit dir erarbeiten, ob sie in die Biotonne gehören oder nicht.

Collage

Institut für Mechanik und Mechatronik, Forschungsbereich Regelungstechnik und Prozessautomatisierung E 325-04

Betreuer: Alexander Schirrer, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, Tel. +43  58801 325521

Standort: Getreidemarkt 9, 1060 Wien, Gebäude BA, 6. Stock (https://goo.gl/maps/L4mvAbydKQCQr5jK9, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster)

Was gibt es zu sehen: Was haben Regelkreise mit vorausschauendem Fahren zu tun? Mathe und Regelungstechnik zum Angreifen.

Kurzbeschreibung:

Du lernst einige Beispiele der Regelungstechnik im Alltag kennen – vom Thermostat im Wohnzimmer über das ABS im Auto bis zum Balancieren eines Stabes auf der Handfläche – all das ist Regelungstechnik. Dabei werden einige Grundideen erklärt (Was ist ein Modell und warum brauchen wir dazu Mathematik? Wozu werden Aktoren und Sensoren in einem geregelten System benötigt?).

Anhand einiger anschaulicher Laborversuche wird greifbar und erlebbar gemacht, wie man ein „System“, zum Beispiel einen (Modell-)Helikopter, stabil zum Abheben bringt, warum ein SegWay nicht umfällt, oder wie ein Roboterarm betrieben wird.

Du kannst bei diesen Versuchsaufbauten elektrische Signale messen, dein Talent als Pilot_in auf die Probe stellen, oder auch knifflige Quizfragen und Challenges meistern – direkt am Laborversuch.

Wie funktioniert automatisiertes Fahren, oder eine virtual reality? Das kannst du anhand von hands on Beispielen erkunden.

Einige Beispiele zu Regelungslösungen auf günstigen Arduino- und Raspberry PI-Plattformen werden besprochen und Tipps für Projekt- und Bastelideen gesammelt.